Mittwoch, 30. Dezember 2015

Thekaddy


Thekaddy ist DER Ausgangspunkt für  den Nationalpark und entsprechend sind die Angebote: 
 
Unterkünfte wie unser Homestay.
 
 
Hier scheint das Wifi am besten zu funktionieren - bloggen.
 



Da entsteht ein neues Hotel.

 


Ob die Briefe und Postkarten aus diesem Briefkasten ihre Empfänger wirklich erreichen?



Hier werden Bananenchips in der grossen Schale fritiert.


Da es in den Bergen doch hie und da regnet, sind die Tuktuks mit einer Plane geschützt.



Elekrische Installationen - kein Wunder fällt der Strom recht häufig aus. Vor zwei Wochen hatten sie gar drei Tage lang keinen Strom.


Dieser Stand bietet waschen und bügeln an. Das Bügeleisen wird mit heissen Kohlen gewärmt


Die Chauffeure, auch unserer, lassen ihre weissen Hemden abends waschen und erhalten sie am nächsten Morgen gebügelt wieder. Und die Hemden bleiben weiss!


Kleines Restaurant, nennt sich French Restaurant, französich spricht zwar niemand, aber im Angebot ist doch ein Baquette mit diversen hiesigen Füllungen, beispielsweise chickencurry.


 

Dienstag, 29. Dezember 2015

Periyar Nationalpark

Wir versuchen die erste Fahrt auf einem Boot auf dem Stausee zu ergattern. Und das geht ziemlich hektisch zu und her: Der Fahrer unseres gestern organisierten Tuktuks wartete seit 2 Uhr mit seinem Fahrzeug in der dritten Reihe vor dem Parkeingang und besorgte uns als einer der ersten in der Reihe die Parkeintritte. Als wir um 6 Uhr ankamen war die Schlange für die Tickets bereits 20m lang und zwar dicht an dicht… Als danach um 6.20 Uhr das Tor öffnete ging das Rennen um Positionen hinter dem Rangerjeep ging los. Ohne diesen hätte das Rennen wohl im Graben geendet. Hinter dem "Safetycar" mussten alle im Schrittempo fahren, "u gäselet hei si wie die grosse u schnälle"!  Kaum am Parkplatz angelangt hiess es rennen, der schnellste erhält die ersten Tickets. Dank unseres gut trainierten Fahrers (Saison dauert immerhin schon den ganzen Dezember) und der guten Grundkondition der Schweizer schafften wir es auf die erste Fahrt.


In der dritten Reihe hinter dem Safetycar.


Das grosse Rennen beginnt.


Geschafft, wir haben eines der begehrten Tickets für eines dieser Boote.


Nunja, so vertrauenerweckend sieht das nicht gerade aus.


Und das auch nicht. Wir bezweifeln, dass da auch nur einer funktioniert...


Henu, im Vergleich zu den Indern können wir wenigstens schwimmen.



Ein Kormoran nistet auf einem gefluteten Baum. Der See ist ein Stausee, vor gut 100 Jahren geflutet.


Eine Herde Gaurs, die hier Bisons genannt werden, was aber nicht unserem Begriff Bison entspricht.


Ein Wildschwein.



Und da weit oben hat es nochmal eine Herde Gaurs beim Weiden.





Am nächsten Tag unternehmen wir eine Bambusraftingtour. Vom Programm her sollte der Ausflug eher Wandern mit Bambusflossfahrt heissen, denn die Mehrheit des Tages verbrachten wir mit wandern durch den Dschungel. Und das war eindrücklich. Schon die Geräusche des Waldes sind nicht wiederzugeben: Vögel, Affen, Riesenbäume im Wind, knistern, knacken - was sich wohl hinter der nächsten Kurve versteckt? Kein Wunder hatten wir 12 Touristen einen Guide mit Gewehr und 6 einheimische Wächter bei uns.

Als erstes mussten wir spezielle Socken anziehen, die uns gegen Blut saugende Egel schützen sollen.


Die erste Flussquerung unternahmen wir noch stehend auf einem Bambusfloss. Und das ohne Schwimmweste. Rafting?



Das Floss ist schon ziemlich geflutet und auch nur schmal...













Dort rennt eine Herde Gaurs vor uns weg. Die Tiere sind derart scheu.


Zuvorderst zwei Guides (Fährtenleser und Futter der wilden Tiere?), danach der First Officer mit dem wichtigen Gewehr und erst dahinter die Touristen.



Wildschweine


Black monkey


Giant squirrel - also ein riesiges Eichhörnchen.