Sonntag, 31. Dezember 2017

Tagesausflug in Banlung mit Sona Tours

Fertig ist das bequeme Reisen im klimatisierten Auto. Heute steigen wir hinten auf den Töff von Keo Sona , der selber auch der ethnischen Minderheit der Kroung angehört, die hier ansässig ist. Wir besuchen deren Dörfer und erfahren viel über diese Kulturen, da Keo Sona auch deren Sprache spricht.





In diesem Gemeinschaftsraum werden jegliche Feste und Zeremonien  abgehalten. Die europäische Entwicklungshilfe unterstützt das Volk bei der Handhabung von Hygiene...






Soviel wir verstanden haben wird in diese Töpfen jeweils Blut von den Brautleuten gefasst.








Blick in ein Haus, rechts die Schlafstätte...



Diese scheinbar sehr alte Frau (links...) ist gerade mal 65 Jahre alt.






Besuch in einem weiteren Dorf  einer anderen Minderheit. Hier haben wir ein riesen Glück: Es wird nämlich ein Wasserbüffel geschlachtet. Das ist eine Zeremonie für das ganze Dorf. Der Anlass heute ist, jemand in einer Familie ist krank geworden und dessen Familie spendet der Gemeinschaft das Tier, damit die kranke Person wieder gesund wird. Das kann gut und gerne eine Woche andauern. Nach kurzem Verhandeln unseres Guides, sprich etwas Bargeld hat den Besitzer gewechselt, dürfen wir fotografieren.


Heute bleibt für jeden etwas übrig. Auf diesen Ästen wurde das Tier geschlachtet. Die Hunde machen danach sauber.


Ein Teil der Leute hilft das Fleisch zerkleinern. Einiges gibt Hackfleisch, anderes wird in einem Topf geschmort, etwas wie Blätzli sogar gebraten.



Die Innereien und Beine sind zum Trocknen aufgehängt.


Da brodelt Blut.





Auch Reiswein fliesst.






Viele Männer und Frauen beteiligen sich an der Arbeit....

während andere auf das bevorstehende Mahl warten.



Sobald eine Familie eine 15-jährige Tochter hat, wird ihr ein eigenes kleines Stelzenhaus gebaut. Sobald sie den Mann ihrer Träume empfangen hat, wird die Hochzeit gefeiert. Links neben dem Mädchenhaus ist das Bubenhaus. Das Haus des Sohnes wird höher gebaut. Diese Tradition verändert sich stetig. Wenn der Sohn nämlich ein Töffli hat, wird er nicht mehr ein derart hohes Haus bewohnen, der Töff könnte ihm nämlich in der Nacht gestohlen werden.




Was es unter einem Haus nicht alles zu finden gibt...



Heute ist auch der Kleiderladen im Dorf angekommen. - Zalando hat geliefert...



Man beachte die Rücklehne dieses Kinderfahrzeugs...







Wir tanken unseren Töff ziemlich altertümlich.




Auf diesen Pisten erhalten wir hie und da eine ziemliche Ladung Staub von den vorbei fahrenden Lastern.



Auch hier wird getankt. Wie gut wohl die Qualität dieses Benzins in der Petflasche ist?


Der nächste Stopp ist eine Edelsteinmine. Zuerst werden uns viele Steine zum Verkauf angeboten. Leider bin ich keine Schmucktante... Im Vordergrund die Steine, wie sie hier gefunden werden, hinten die geschliffenen Steine.


Inmitten der Cashewnuss-Plantage werden Edelsteine gegraben. Aber mit sehr einfachen Methoden.



15 bis 30 Meter tief werden diese Löcher, die auch mit (ungestützten) Gängen verbunden sind. Ins Loch steigen die Mineure mit diesen Tritten.



Alte Löcher werden meistens nicht einmal zugedeckt wie dieses hier. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in eines der vielen aufgegebenen Fallen stürzen.


Bei jedem dieser Haufen hat es ein Loch.


Im Wasser werden gefundene Steine gewaschen.


Er wollte unbedingt fotografiert werden mit seinem Stein.



Bei diesem Loch wird gearbeitet. Unten sind zwei Männer, welche die Kessel füllen, oben einer der nonstop die Kessel hochkurbelt und den Frauen vor die Füsse schüttet. Die Frauen  durchsuchen die Erde von Hand.








Das war ein eindrucksvoller Ausflug, aber auch ziemlich staubig. Wir waren sehr froh um den Krama Schal, den wir im ersten Hotel als Willkommensgeschenk erhalten haben. Passend zum Helm, oder?!