Montag, 13. April 2015

Unterwegs auf Bohol

Wir buchten einen Tagesausflug mit Chauffeur und liessen uns Bohol zeigen.

Als erstes wollten wir auf die Post, damit unsere Postkarten vielleicht mal wieder die Schweiz erreichen. Bei der ersten war der Angestellte nicht anwesend, er käme erst in zwei Stunden wieder, er habe grad einige Post zum Vertragen. Im nächsten Ort war der Angestellte anwesend und zog für die Foto extra noch sein wichtiges Namensschild aus einer vollgestopften Schublade. Die Marken lagen im Schränkchen hinten links in einem Plastiksack. Auf einer Liste suchte er den Betrag, den er wahrscheinlich fordern sollte. So sicher schien er uns nicht. Ganze 14 Peso - 30 Rappen!


Diese Palmen werden benutzt, um Dächer zu decken. Nach ca. zwei Jahren muss es ersetzt werden. Vorteil dieser Dächer ist, dass es darunter schön kühl bleibt, was man bei den weit verbreiteten Wellblechdächern nicht behaupten kann.



Die Reisernte ist vorbei, die Felder sind bereits ziemlich braun. In dieser Gegend wird nur einmal im Jahr geerntet.


Am Strassenrand trocknet der Reis.



Die Chocolate Hills, eigenartige Hügelformation wegen dem braunen Gras in der Trockenzeit so benannt.



Bambusflöten, Ukulelen und Tänze von Kindern verkürzten das Warten auf unseren Fahrer.




Im Schmetterlingspark:








Und da sind sie, die nachtaktiven Tarsier (Koboldmakis), welche zu den Primaten und nicht zu den Affen gehören. Sie sind knappe 15 cm gross. Leider werden sie ständig durch das Geschnatter der chinesischen Touristen, welche sich nicht an die Schilder halten können, geweckt.






Eine Bambushängebrücke war auch auf dem Programm.




Zum Mittagessen wurden wir auf ein Boot auf dem Loboc River verfrachtet. Wunderschöne Landschaften erwarteten uns - ein Tropenregen und eine einheimische Musik- Tanzdarbietung.










Im 2013 gab es auf Bohol ein Erdbeben der Stärke 7.2, welches an alten Gebäuden aus Stein grosse Schäden hinterliess. Die von den Spaniern errichteten Kirchen wurden allesamt stark beschädigt. Die Erbauer hätten sich vor 500 Jahren besser an der Open-Air Bauweise der Einheimischen orientiert: Ein Dach und keine Wände, damit der Wind durchziehen und kühlen kann.
Jetzt sitzen die lokalen Regierungen vor einem Steinhaufen, der teuer restauriert werden müsste...






Das Monument of the Blood Compact zwischen Spaniern und Filipinos.


2 Kommentare:

  1. Wow - ihr seid schon wieder "farbenfroh" unterwegs ... tolle Bilder. OK, ich gebe es gleich zu ... ich musste "Bohol" googeln, da ich keine Ahnung hatte wo dies liegt. ;-)

    Gute Reise,
    Kusi

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  2. Hallo Kusi! Danke - es bleiben grad noch einige Tage unterwegs... Liebe Grüsse an alle!

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