Montag, 30. September 2019

Gunung Lokon und Gunung Mahawu

Vom Hotel haben wir ein Töffli gemietet, um die Umgebung von Tomohon zu erkunden.


Heute sind Vulkane und Seen auf dem Programm.
Normalerweise besteigt man den Gunung Lokon mit einem Guide noch im Dunkeln, um den Sonnenaufgang zu geniessen. Die Sonne geht ohne uns auf, dafür wandern wir ohne Führer. Die Wanderung wird auf dem Internet moderat und einfach beschrieben, was sie aber nicht ist. Denn man wandert durch ein ehemaliges Lawaflussbett, das teilweise über sehr glatte Steine oder hohe Felsbrocken verfügt. Für uns trittfeste Wanderer ist das jedoch kein Problem.








Nach 1 1/4 h erreichen wir den Kraterrand. Lokon ist einer der aktivsten Vulkane von Sulawesi. Zur Zeit schwelt nur der Schwefel ein bisschen.





Blick auf Tomohon im Hintergrund der See Danau Tondana.


Einfacher zu erreichen ist der Vulkan Mahawu. Da kann man fast bis nach oben fahren. Der Eintritt kostet pro Person und Töffli IDR 5000 (Fr -.35). Am Schluss geht es nur noch ca. 10 min ziemlich steile Treppenstufen hinauf. Dieser Vulkan ist 1977 das letzte Mal ausgebrochen.




Sicht auf Manado und den heute Morgen bestiegenen Gunung Lokon.



Als Touristen Attraktion stehen traditionelle Gewänder der Minahasa (hiesiges Hochland) Krieger bereit, die man gegen ein kleines Entgelt anziehen könnte.  Die Schädel sind von Hunden, Affen und einem Schwein, der Kopfschmuck ein Nashornvogel und Federn.



Blick auf die fruchtbaren Hänge des Vulkans und den  Danau Tondano.



Am Ufer des Danau Tondanos gibt es noch Reisfelder.




Das Wasser des Sees Danau Tondano wird zur Stromerzeugung und Trinkwasserversorgung genutzt. Viele Fischereien sind Restaurants gewichen, die teilweise auf Stelzen im Wasser stehen. Uns scheint, dass davon eher ein Überangebot besteht. An Wochenenden sind hier viele Einheimische Touristen anzutreffen.






Am Rande des kleineren Danau Linow gibt es noch heute Fumarolen und Hot Springs.







Tangkoko - Tomohon

Heute fahren wir ins Hochland nach Tomohon. Und wir staunen nicht schlecht, je höher wir kommen, desto schwärzer werden die Wolken, bis sie sich schliesslich entleeren. Lea, unsere Fahrerin jauchzt vor Freude über den Regen, der doch hoffentlich auch bald den Nationalpark Tangkoko erreichen soll, damit die Buschbrände gelöscht werden.


Tomohon ist ein sehr lang gezogenes Dorf. Im Zentrum verkehren sogar noch Pferdekutschen.



Wie immer wollen wir auch den Markt besuchen. Dieser in Tomohon verfügt über eine makabere Fleischabteilung. Mehr sage ich nicht dazu...











Die Hunde habe ich weggelassen...
Figuren auf einer Kreuzung in Tondano.


Sonntag, 29. September 2019

Bangka Island - Betuputih - Tangkoko NP


Bereits heisst es wieder Abschied nehmen von Bangka Island. Mit dem hoteleigenen Boot fahren wir nach Surabaya, wo wir von Lea, der Tochter unseres Guides im Nationalpark empfangen werden.


Sie fährt uns über die hügelige Landschaft an die Ostküste nach  Betuputih vorerst ins Homestay. Weil zur Zeit einige Brände im Park wüten, werden wir im Dorf untergebracht, im Tangkoko Guesthouse, wo wir auch grad zum Lunch eingeladen werden. Wir werden diese Nacht die einzigen Gäste sein.








Auf dieser Seite der Insel ist der Sand schwarz und viele Leute des Dorfes verdienen ihr Brot mit Fischerei.






Entlang der Hauptstrasse werden wir freundlich gegrüsst und Kinder fragen nach unseren Namen, damit sie uns ihre nennen können – auf Englisch natürlich.








Gegen Abend werden wir von Leas Bruder per Motorrad abgeholt für den abendlichen Besuch im Tangkoko Nationalpark. Immer im gleichen Baum schlafen tagsüber die nachtaktiven Koboldmakis (Tarsier). Sie «stehen gerade auf» und springen blitzschnell von einem zum anderen Baum.





Bereits dunkel ist es, als wir der Tarantula begegnen. Auch diese scheinen ihren Baum zu bewohnen. Sie sitzen jeweils auf oder in der Nähe ihres Schlupfloches. Renny, unsere Führerin macht etwas Lärm und schon verschwindet die Spinne in ihrem Loch.



Am nächsten Tag werden wir schon um 6 Uhr für das Dschungeltrekking mit Renny abgeholt. Sie hat ein extrem gutes Auge für Vögel und andere Tiere und zeigt uns viele seltene nur auf Sulawesi vorkommende Tiere.
Celebes Schopfmakaken




Bärenkuskus


Koboldmakis


Nashornvogel, der sein Junges und das Weibchen im Nest füttert.



 



Die Würgefeige hat den Baum getötet, jetzt ist die Feige innen hohl, so dass man hinaufklettern könnte.



Das sei eine Titanenwurz.


Vor drei Wochen hat ein Wind einige der Urwaldriesen einfach so gefällt.


Einer der wenigen Vögel, der sich fotografieren liess: ein Lila Kingfischer.