Es war gar nicht so einfach, das öffentliche Boot zu finden, das uns nach Mano Juan, dem einzigen Dörfchen auf der Insel Saona bringt. Alle wollen den Touristen nur die teuren Party-Ausflugsboote verkaufen.
DAS ist nun wirklich nicht unser Ding. Wir fragen einen Security Mann am Hafen und dieser bringt uns zu einem Mann, dem ein Boot gehört, das am nächsten Tag zur Insel und zurück fährt, und das zu einem fairen Preis von 1000 Pesos (16 SFr) pro Person hin und zurück. Dazu kommt natürlich der Eintritt in den Nationalpark von 250 Peso pro Person. So starten wir denn auch am nächsten Tag pünktlich mit diesem Boot.
Da wir auf einem öffentlichen Boot sind, werden noch weitere Haltestellen angefahren, wie hier, wo sich ein Wasservergnügungspark befindet...
...und andere Strände, um einheimisches Verkaufspersonal aussteigen zu lassen, das den Besuch der grossen Touristengruppen vorbereitet.
Schon fast in Mano Juan: Vor der Insel ankert die VAVA II. Und wem gehört diese Luxusyacht? Das Internet weiss alles: Dem reichsten Bürger unseres Wohnkantons, Ernesto Bertarelli.
Und da der dazugehörende Helikopter (gemäss CH-Kreuz in der Schweiz immatrikuliert) auf dem Schiff ist, nehmen wir an, dass jemand von der Familie auch anwesend ist.
Auf der Insel spazieren wir erst durch das Dörfchen. Den Souvenirständen nach kommen doch hin und wieder Boote mit Ausflüglern her.
Hinter den einheimischen Häusern wieder das alte Bild - Abfallberge.
Wir wollen zur Laguna Los Flamencos wandern. Der Weg führt erst durch trockenes Buschland mit lästigen Mücken, danach durch einen Kokospalmenwald, bis zur schönen rosafarbenen Lagune.
Danach relaxen wir am wunderschönen Dorfstrand und baden im erfrischenden Meer.