Freitag, 7. Februar 2025

Das war's fürs erste im 2025 - hasta luego!

Nach gut 2 Monaten ist unsere Abenteuerreise in Mittelamerika zu Ende. Die Heimreise verläuft reibungslos. Von San Pedro Sula...


...fliegen wir mit der Air Europa nach Madrid. Der Flug über das karibische Meer ist atemberaubend schön...




Da muss schnorcheln schön sein...
Wir erreichen Madrid früh am Morgen, wir zwei sind die ersten in diesem Bereich. Das schlaftrunkene Personal fragt, woher wir kommen...


In Zürich ist es zwar kalt, aber es hat doch einige Sonnenstrahlen. Zu Hause: Alles tiptop, die Schwägerin hat unser Zuhause perfekt gehütet! Ein riesengrosses Dankeschön!!!

Worauf stürze ich mich als erstes???
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Schoggggiiiiii!


U gliiiich: Hasta luego!

Mittwoch, 5. Februar 2025

Roatan - San Pedro Sula

Heute gehe ich ein letztes Mal an die Half Moon Bay Sonne (heute weniger), Meer und Strand geniessen!






Und danach heisst es Adios Roatan! Marvin bringt uns zum Flughafen.



Im Flugi Werbung für Guatemala - haben wir (fast) alles vor fast zwei Monaten gesehen - schein mir schon seeeehr lange her zu sein!


Das Ende der Flugpiste führt direkt an den Strand...


Ganze 35min dauert der Flug und es wird sogar noch ein Getränk und ein Guetzli serviert!
Ankunft in San Pedro Sula (SPS) - auch ein Spaziergang übers Flughafengelände.


In SPS werden wir vom Hotel abgeholt. Noch eine Nacht in Honduras...

Dienstag, 4. Februar 2025

Spaziergang extended

Einmal mehr spazieren wir via Strand von West End nach West Bay. Heute wählt M. besseres Schuhwerk als die geliebten Plastik-Schlarpen.




Vor West Bay zweigen wir ab, um die Insel zu queren. Leider ist das nur möglich über die Hauptstrasse, die doch ziemlich stark befahren ist und über keine Fussgänger Trottoirs verfügt. Und die FahrerInnen hier sind einerseits nicht aufmerksam (Smartphones), erwarten schon gar keine Fussgänger und sind teilweise nicht mehr nüchtern.


Auf der Südseite treffen wir auf eine komplett andere Landschaft. Da gibt es nur noch Villen mit grosszügigem Umschwung. Das Quartier wirkt jedoch völlig verlassen. Wahrscheinlich sind es lediglich Feriendomizile, viele davon stehen zum Verkauf.





Da wir wegen eines Hotels den südlichsten Punkt der Insel nicht besuchen können, wandern wir über den Hügel wieder hinunter nach West Bay. Heute ist es da sehr ruhig, es hat keine Kreuzfahrttouristen.


Perfekt also zum ruhigeren Schnorcheln! Unterwegs entdecke ich drei spanisch sprechende Männer, einer von ihnen hält doch tatsächlich eine Fächerkoralle in den Händen!!! 


Meine Ausbeute vom heutigen Schnorcheln:


Noch nie gesehen  habe ich die karibischen Riffkalmar - vielleicht habe ich sie schon gegessen - und am Schluss des Videos den gepunkteten Schlangenaal.



Zurück spazieren wir wieder dem Strand entlang, dieses Mal ohne Regen und bei Ebbe, da ist die Felsenpassage auch einfacher zu begehen.

Ein weiterer Spaziergang führt uns gestern in West End auf die andere Seite der Insel nach Flowersbay, Roatan und Coxen Hole. Die Strasse ist wiederum unser Wanderweg und damit nicht ganz optimal betreffend Sicherheit. Aber schön von der Landschaft her ist es alleweil.




In Coxen Hole steht ein Kreuzfahrtschiff - es ist nicht soooo gross...


Unweit finden sich für die Landausflüge dieser Schiffe Restaurants, Pferde reiten, Zip Lines, kleine Beaches mit Liegestühlen, das Posing Schild...



Montag, 3. Februar 2025

Gegensätze auf Roatan

Wir erleben auf Roatan Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da stehen 5-Stern Hotels, Villen Viertel an schönster Lage...



... da gibt es das Kreuzfahrttouristen Business...


 ...bei dem sich die Leute an den Strand fahren lassen und dort teuer konsumieren (Ananasdrink 9$), sich massieren lassen (50 min 45$) durch unmotivierte unausgebildete Frauen (fast jede deponiert ihr Handy auf dem Po des/der Massierten...), Schwimm - Flossenmiete für 1h für 10$, Liegestühle ohne Schirme in Reih und Glied (heute glücklicherweise leer)...


...ein paar Schritte weiter finden sich Abfallberge, auch diejenigen der Villen und Hotels...





Der Abfall landet (wenn überhaupt) in einer Grube. Oder bleibt liegen, wo es keiner weg nimmt. Wir beobachten wie...
...Leute im öffentlichen Bus ihr leeres Getränkebüchsli/Essgebinde zum Fenster raus werfen. 
...wie zwei Buben von ca. 10 Jahren am Strand ihr Glas-Getränkefläschli hinwerfen.
...eine Gruppe von Jugendlichen mit den Motorrädern an den Strand fahren mit einer Glasflasche Cola und eine mit Schnaps sich volllaufen lassen, danach die Flaschen liegen lassen (es hat hier bereits jede Menge gläserne Bierflaschen) und wieder wegfahren.
...der Supermarkt zwar Glasflaschen zurück nimmt und beim Ersatz man nur den Inhalt bezahlen muss. Wahrscheinlich ist das Depot kaum etwas wert, sonst würden Flaschen oder Büchsen zurück gebracht.
...Cola und andere Süssgetränke nur in Glasflaschen und Büchsen verkauft wird - haben viele Läden besucht auf der Suche nach Cola Zero in einer grossen Pet Flasche.

Entsprechend hat es Glasscherben am Strassenrand und leider auch am Strand, wo keine Hotels ihren Bereich putzen.

Dabei habe ich die Autos gar nicht angesprochen - Honduras scheint uns ein Endlager für jegliche Autos, Schiffe und Motorräder zu sein. So viele Wracks habe ich noch nirgends auf der Welt gesehen.

Abfalltrennung? Recycling? Plastikabfall? Glasflaschendepot? Elektrogeräte, Fahrzeuge fachgerecht entsorgen?
Ich nehme auf jeden Fall meine leeren Batterien wieder mit in die CH.

Uns geben ausserdem die Preise in den Läden zu denken. Irgendjemand muss in diesem Land seine Taschen ziemlich füllen.
Folgende Preise sind üblich:
Büchsli Cola -.90 CHF
80g Chips 1.60 CHF
knapp 2l Eis 6.70 CHF
12 Eier 3.40 CHF
Rollermiete: 35$ pro Tag
Eine grosse Pizza 18 CHF
Eine kleine Avocado 0.80 CHF
Fahrt mit dem ÖV auf die andere Seite der Insel in die Hauptstadt 0.90 CHF
...

Und das bei einem Monatslohn eines "normal" Angestellten (Restaurant, Verkauf...) von ca. 400$...
Da würde ich auch an Touristen Flossen vermieten, wenn die Verstellbaren im Shop 35$ kosten...

Hinzu kommt das Verhalten von Menschen, die keine Sorge tragen zur Natur - unverständlich, dass dieser Mann (spanisch sprechend) eine Fächerkoralle benutzt als Sonnenschutz...


Honduras hat grosses Entwicklungspotential!

Da sind schon ziemlich viele ... , was bedeutet, das Land und wie es regiert wird gibt uns zu denken bei der schönen Natur, die sie hier haben, hätte es etwas anderes verdient!