Samstag, 6. Januar 2018

Phnom Penh
























Das ist eine Druckerei – Siebdruck von Hand, abends um 21 Uhr in einer Seitengasse. Nebenan beobachten wir laufend Leute, die sich und ihre Kleider gegen ein Kleingeld waschen kommen.


Wir wollen zwei Gedenkstätten besuchen, die für Kambodscha die Geschichte stark geprägt haben. 1975 bis 1979 herrschten die Roten Khmer und nahmen viele Menschen gefangen und richteten 100000 mehrheitlich gebildete Menschen hin. Vietnamesische Truppen entmachteten Pol Pot. Hier das Gefängnis, das sogenannte S-21 oder heute Tuol-Sleng-Genozid-Museum.



Eine Schule wurde zum Gefängnis umfunktioniert.



In die Schulräume wurden Wände gemauert - die Gefängniszellen. Die Gefangenen wurden schlimm gefoltert und später abtransportiert.




In Lastwagen wurden die Gefangenen zum Killingfield (etwa 300 über das ganze Land verteilt) hier Choeung Ek gebracht, wo sie getötet und in Massengräbern begraben wurden.





Ein Audioguide erklärte die verschiedenen Stationen.



Die Massengräber: Immer wieder werden bei Regen neue Gebeine und Kleider von Gefangenen herausgeschwemmt - sowohl Kinder und Erwachsene mussten elend sterben. Und das zu einer Zeit, wo ich friedlich zur Schule gehen konnte und nichts ahnte von den Greueltaten, die an Hitler erinnern.


Die aufgeschichteten Schädel in der Gedenkstupa.



Diese Thematik ist gerade mal 40 Jahre alt!!!
Bei der Rückfahrt im Tuk Tuk begegnen wir den Feldern, auf denen sie das Gemüse Morning Glory, Wasserspinat anpflanzen.




Baustelle: Man beachte die Suva gerechten Schuhe...





Dieser Abfallsammler trennt Plastik, Pet und Karton auf seinem Wagen.


Am Morgen sieht man häufig die Mönche von Laden zu Laden ziehen. Sie erhalten Essen oder Geld und segnen dafür den Spender.


Der Königspalast zeigt sich nur von aussen, heute ist er erst am Nachmittag offen und da müssen wir schon bald los auf den Flieger. Aber die Gebäude sind allemal schön.







Nationalmuseum


Eine schöne Promenade, welche von der EU und Schweden gesponsert wurde, führt dem Tonle Sap entlang, der hier in den Mekong fliesst. An der Anlegestelle stehen Kreuzfahrtschiffe, die dem Tonle entlang nach Siem Reap führen und umgekehrt. Die Gäste der Schiffe trafen wir unterwegs auf Landausflug mit Veloritschkas, die man sonst in der Stadt nicht mehr sieht.







Ebenfalls auf der Promenade werden diese Vögel verkauft… Das Freilassen eines Vogels bringt Glück… und hier werden sie wieder gefangen und oben wieder verkauft…



What Phnom – Gründungsort der Stadt






Phsar Thmey – Zentralmarkt




Schlauer Eislieferant, die Eisblöcke gleiten auf Schienen zum Empfänger, der das Eis crashed.


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