Dienstag, 17. April 2018

Manilas verschiedene Gesichter

Vom Hotel aus spazieren wir dem Baywalk entlang. Auf dem Roxas Bouleward steht der Verkehr zu dieser Tageszeit stadteinwärts.


Man beachte das Schild neben dem Containertransporter.


Im Rizalpark werden Obdachlose geduldet. Sie liegen wie Fliegen im Schatten.


Kilometer 0, der geographische Punkt, von dem aus landesweit alle Entfernungen ab Manila gemessen werden.


Das Denkmal des Nationalhelden Dr. Jose Rizal wird von zwei Soldaten bewacht, die bewegungslos der Hitze trotzen müssen, bis die Wachablösung kommt.






Ein topographisches Modell der Philippinen zeigt die vielen Inseln. Der Meeresspiegel ist etwas tief...


Manilas Metro


Intramuros - die Altstadt mit den Gebäuden aus der Kolonialzeit.







In der San Agustin Church (1599) hat gerade eine Hochzeit statt gefunden.






Einfache Unterkünfte sind direkt an die Stadtmauer gebaut, hier sogar mehrstöckig. 


Das Fort Santiago liegt strategisch günstig an der Mündung des Pasig Rivers. Das Eintrittsticket (75 Peso/Person) muss natürlich zusätzlich entwertet werden.







Gefürchtet waren die Gefängniszellen, die unter dem Meerwasserspiegel liegen. Während der Besatzungszeit im zweiten Weltkrieg gab es bei Hochwasser für viele Gefangene keine Rettung mehr. Auch der Nationalheld Rizal verbrachte die letzte Zeit hier, bevor er von den Spaniern 1896 hingerichtet wurde.


Hier kann man für jede Menge Jobs auf Schiffen anheuern.


Für die Touristen stehen in der Altstadt die Kutschen bereit.


Ein paar Schritte hinter den Tourismuszonen ist man schnell in einem anderen Manila.








Als wir heute Morgen loszogen, kam eine grosse Meute junger Teenager angelaufen. Die Hotelsecurity informierte uns, dass dies Waisenkinder seien... Noch eindrücklicher ist ein Spaziergang durch Manilas Nachtleben. Die Quartiere Ermita und Malate erwachen bei Sonnenuntergang zu einem zweiten Leben. Sehr viele Menschen bevölkern die Strassen und gehen ihren (Klein-) Geschäften nach oder treffen sich einfach auf der Strasse mit den Kollegen. Wirken die Strassen bei Tageslicht eher leer, kehrt am Abend das Leben ein. Da wird gekocht, gehandelt und gegessen auf den Trottoirs der Strassen. Später liegen sehr viele Obdachlose auf Kartons in den Hauseingängen oder mitten auf den Trottoirs. Deshalb wurden aus Sicherheitsgründen keine Fotos gemacht...


Ein eher komplizierter Transfer Talisay - Manila

Ursprünglich wollten wir mit Grab Taxi wieder zurück nach Manila fahren. Aber das funktionierte schon mal nicht. Grab gibt's nur in Manila.
Im Hotel fragten wir nach einem Transfer. Uh, nein, das bieten sie nicht an...! WAS? Etwas später kam der Manager und meinte, er hätte drei Organisationen, bei denen er anfragen könnte. Wie viel wir bei der Hinfahrt bezahlt hätten - 1500 Peso (für fast 3 h). U, das sei viel zu viel. Wir bekommen Bescheid per Telefon aufs Zimmer. Etwas später erhielten wir ein Angebot: 7000 Peso... was wir natürlich dankend ablehnten.
Auf Anfrage bei unserem Taxifahrer erfuhren wir, dass er zur erwünschten Zeit mit seiner Autonummer gar nicht in die Stadt fahren darf.
Also bleibt der ÖV.
Also nehmen wir uns ein Tricyle ausserhalb unseres Hotels in Talisay und fuhren an der Taal Kraterrand nach Tagaytay City zur Busstation, für 400 Peso für uns beide. (1/2 h Fahrt den Berg hinauf)


Eine etwas tiefere Perspektive.



Der erste Bus, der naht, passt. Er fährt bis nach Baclaran für 77 Peso pro Person. (Fahrt gut 2 h) Für die lange Fahrt gibt es auch viele Löcher ins Ticket. Viel Löcher  für wenig Geld.


Bei einigen Haltestellen kamen fliegende Händler in den Bus mit Verpflegung.



Als wir uns ein Grab Taxi suchen wollten, hatten wir kein Internet und mussten uns eines von der Strasse holen. Der Fahrer war aber sehr nett. Sein Auto...


Der Kreis schliesst sich in Manila. - Ein letzter Blog wird noch folgen...


Talisay, Taal Lake und Taal Vulkan

Talisay








Talisay liegt im Innern des riesigen Vulkans Taal am Rande des Kratersees Taal Lake, in dem sich wie eine Insel, die Vulcano Island befindet und in diesem wiederum gibt es wieder einen See mit einer kleinen Insel. Das ist heute unser Ziel, erst mit dem Schiff auf die Insel, danach zu Fuss auf den Kraterrand spazieren.




Erst muss man sich natürlich registrieren und die Überfahrt bezahlen.




Auf der Insel entrichtet man eine Besuchsbewilligung von 100 Peso pro Person. Auch einen Guide für 500 Peso könnte man mitnehmen . wofür? Bei DEM Trampelpfad.



Mit dem Pferd darf nur hinauf geritten werden. Es ist zu rutschig. Die Pferde werden von den Kindern wieder hinunter gebracht.







Der Ausblick in den Kratersee mit der Insel Vulcan Point lässt sich wirklich sehen.


Dass der Vulkan nur schlummert, lässt sich an den Fumarolen im Innern des Kraters erkennen.


Das Dörfchen am Fusse der Vulcano Island lebt mehrheitlich vom Tourismus. Guide, Pferde, Snacks und Getränke werden angeboten.





Auf der Rückfahrt mit dem Schiff konnten wir keine Fotos mehr machen. Wir hatten derart viel Wellengang, dass wir klatschnass am anderen Ufer ankamen.