Dienstag, 9. Oktober 2018

Komodo Nationalpark


Dieses Schiff wird die nächsten drei Tage unser Zuhause sein.


Zusammen mit einem Aussie-, einem Amipärchen, zwei deutschen und zwei chinesischen Girls, zwei Guides und einer Crew von drei Mann unternehmen wir die Padar Tour von http://floresxp.com 
Das ist unsere Koje, stehen kann man drin zwar nicht, aber es hat eine Klimaanlage - welche wir aber nicht benötigen.


In dieser Boardküche zaubert die Crew super Menues!


An verschiedenen kleineren Inseln geht es vorbei bis nach Rinca Island. Da wollen wir die bekannten Komodo Warane – Komodo Dragons anschauen. Wasserbüffel und Hirsche, beides Beutetiere der ausgewachsenen Warane entdecken wir zuerst.







Hier heisst es nun erst mal die Tickets für den Nationalpark kaufen. Ein kompliziertes Prozedere und Zettel und Stempel. Dies ist das Ticket für einen Tag für eine Person:


Mit zwei Rangern wandert unsere Gruppe den mittelgrossen Walk. Bereits in der Nähe des Nationalparkbüros finden wir die ersten Warane.





Diese Dame bewacht ihre Eier. Wehe, wer denen zu nahe kommt. Warane können ganz gut einen Menschen verspeisen!



Auf Penggah Island gehen wir ein erstes Mal Schnorcheln. Ein wunderschöner Korallengarten empfängt uns.












Gegen Abend verdunkelt sich der Himmel. Ob es noch regnet? Wir statten Rinca Village einen Besuch ab. Die Kinder begrüssen alle weissen Touristen am Ufer mit «Hello Miss»! Während des ganzen Spaziergangs begleiten sie uns.










Die Schule ist zu dieser Tageszeit leer, schade. Das wäre interessant zu sehen, wie da unterrichtet wird. Es liegt fast kein Material herum, womit unterrichtet werden könne. Gerade mal eine Wandtafel, Tische und Stühle und das Monatsmotto, wie man Hände wischt.





In der ersten Nacht regnet es heftig. In einer Koje dringt der Regen ein, so dass eine Passagierin nicht auf ihrem Bett schlafen kann.  Zusammenrücken! Am Morgen werden wir früh geweckt. Die Crew hat das Schiff bereits seit 3 Uhr nach Padar Island gefahren, während wir noch schliefen. Hier wandern wir nun auf den Aussichtspunkt, um den Sonnenaufgang und den Blick auf die  berühmten drei Strände zu geniessen. Und das lohnt sich sehr.






Naja, die sonst berggängige Schweizerin hat nicht aufgepasst...


Und das ist die ultimative Aussicht auf die drei Strände.



Danach fahren wir weiter nach Komodo.








Auch da werden wir von zwei Rangern auf einem Spaziergang durch den trockenen Dschungel geführt.




Lieber Kerl...


Nicht weit weg von dem Koloss spaziert das Futter gemütlich herum. Der Waran scheint heute nicht in Jagdlaune zu sein, zum Glück!



Ein weiterer Halt gilt der Insel Pantai Merah mit dem rosafarbene Strand. Die rosa Farbe stammt von roten Korallen, die sich mit dem weissen Sand vermischen. Da darf gebadet und geschnorchelt werden.










Die Übernachtung heute ist nicht auf dem Schiff. Wir übernachten im Camp auf Sebayur Island, dem Pirates Camp.


Das sind die Zimmer, in denen es gerade mal Platz für die schmalen Betten und eine Tasche hat. Dass wir in der Natur sind, merke ich in der Nacht, als ich erwache, weil etwas über meine Beine krabbelt. Ich zapple mit den Beinen und da plumpst wahrscheinlich eine Maus auf den Boden. Zum Glück hat sie sich nicht das Kopfende des Bettes ausgelesen...



Sundowner mal ohne Schaukeln des Schiffes!



Der dritte Tag hält noch einmal zwei Highlights für uns bereit. Zuerst geht es zur Turtle Bay. Und siehe da, es hat jede Menge Schildkröten.




Batu Bolong (kleine Insel) ist wirklich eine kleine Insel. In ihrem Strömungsschatten, wenn man dem so sagen kann, hat es extrem viele Fische, die nicht wegschwimmen können, weil die Strömung derart stark ist. Auch wir müssen uns an den Guide halten, der uns im Zickzak schnorcheln lässt.









Beim Manta Point sind die Chancen gross, Mantas beobachten zu können. Auch da hatten wir Glück. Wir sahen 6 teilweise riesige Tiere. Fantastisch sind sie anzusehen, wie sie auf dem Meeresgrund sanft nebeneinander schweben.




Auf einer weiteren kleinen Insel halten wir nochmal zum Baden und Schnorcheln. Da packt doch eine unserer Chinesinnen ihre Drohne aus. Das gibt ein Bild ab.




Auch hier lohnt sich das Schnorcheln. Es hat sogar Nemos in den Anemonen.










Ja, dieser Ausflug war wirklich wunderschön und hat sich gelohnt.



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