Donnerstag, 14. Oktober 2021

Ausflüge nach El Gouna und auf die Delfin Tour

Der ägyptische Unternehmer Samih Sawiris (Orascom Gruppe) liess El Gouna, eine moderner Touristenort ab 1989 erstellen. Er wurde im traditionellen nubischen Stil und moderner Architektur errichtet. Es hat viele Hotels, Restaurants, Wohnungen für Privatpersonen, künstliche Lagunen, die mit Fussgängerbrücken überquert werden können und einer Marina für Luxusboote.
Wir konnten leider gerade mal der Marina entlang spazieren, wurden aber beim Weiterspazieren zurück gehalten, weil wir in keinem Hotel residieren... Deshalb sind das die einzigen Fotos.






Aber wir kauften uns noch eine Flasche ägyptischen Weins fürs Abendessen. Alkohol bekommt man ausserhalb von Hotels kaum zu kaufen. Und schon gar nicht importierte Ware. Deshalb ist das schon ein bisschen eine Rarität.


Bekannt ist in Hurghada der Ausflug zum Dolphin House, einem Ort, wo sich regelmässig Delfine tummeln. Mit Schnorchel Ausrüstung konnten wir tatsächlich mit Delfinen schwimmen!










An zwei weiteren Plätzen konnten wir schnorcheln und wunderschöne Muscheln und Fische bestaunen.
Wer Lust hatte, konnte am Schluss noch eine Runde "Sofa" oder "Bananenboot" fahren...





Auf diesem Ausflugsschiff kamen wir mit den klassischen Hurghada Touristen in Kontakt: Hotelgäste gekennzeichnet mit verschieden farbigen Bändeli, mehrheitlich übergewichtig, rauchend, Süssgetränke konsumierend...

Ein weiterer Tag bleibt uns noch zum baden in unserer Siedlung, danach packen, Wohnung abgeben, Mietwagen abgeben und zurück in die kalte Schweiz fliegen. Zum Glück erwartet uns schönes Herbstwetter über den Alpen.


Bitte nicht stören...


Dienstag, 12. Oktober 2021

Luxor - Hurghada

Wir verlassen Luxor obschon wir gut noch ein paar Tage in dieser Wohnung bleiben und uns mit diesen vielen Sehenswürdigkeiten hätten beschäftigen können.
Wir queren eine der wenigen Nilbrücken.


Irgendwo muss ja der Abfall dieser vielen Leute sein: Wir treffen auf eine grosse Kehricht Grube, in der Leute mit blossen Händen den Abfall sortieren.


Und schon bald nur noch Wüste.


Heute knacken wir unseren Temperaturrekord: 38°!


Die Landschaft ist abwechslungsreich, auch weil wir  in 700 m ü M hohes Gebirge queren.



Und schon ist das rote Meer in Sicht.


Hurghada hat uns wieder. Wir wohnen in einer fast leeren Wohnüberbauung im 4. Stock, diejenige mit den Tüchern ist unsere Wohnung.


Einkauf von frischem Fladenbrot




Auf den Strassen von West - Luxor

Eines Morgens sahen wir in der Nähe bei einem Haus viele schwarz gekleidete Frauen ein und aus gehen. Wir vermuten, dass es sich dabei um einen Todesfall handelt und die Frauen einen letzten Besuch abstatteten. Die Strassen waren voller Frauen, die kamen und gingen ausnahmslos in schwarzen Kleidern und mit Kopfbedeckung.


Bisher haben wir auch überall in den Strassen im ganzen Land Wasserspender gesehen. Einerseits gibt es diejenigen, die am Trinkwassernetz angeschlossen sind mit den angeketteten metallenen Trinkbechern...


...oder die nachfüllbaren Gefässe mit ebenfalls angebundenen Bechern.


Interessanterweise fahren hier auch sehr viele sehr alte Autos herum. Diese sind wahrscheinlich einfacher zu warten und von besserer Qualität als die ca. 15 Jahre alten Autos.







Montag, 11. Oktober 2021

Im Tal der Könige

Im vollkommen vegetationslosen versteckten Tal der Könige fanden viele Pharaonen ihre letzte Ruhestätte. Die Gräber sind unterdessen alle leer. Was nicht von Grabräubern entfernt wurde, liegt jetzt mehrheitlich in Kairo im Museum. Geblieben sind die Wanddekorationen und leeren Sarkophage. Heute sind 64 Gräber frei gelegt.


Auch hier auf dem Parkplatz gähnende Leere - zu unseren Gunsten. Ich möchte ja nicht erleben, wie das ist mit vollem Parkplatz...
Auch hier kann man ganze 300 m mit einem Züglein zu den Gräbern fahren. Wir waren zu Fuss schneller als das Züglein.




Im Ticket inbegriffen ist der Besuch von drei Gräbern. Es sind täglich ca. 10 Gräber geöffnet, immer wieder andere, weil damit die Ausdünstungen der Touristen vermindern werden, welche die alten Dekorationen beschädigen. Es hat nirgends Klimageräte, welche die Luft entfeuchten.
Ausserdem lassen die Wächter die Touristen gegen ein Entgelt hinter die Abschrankungen gehen und die Statuen, Sarkophage...berühren. Irgendwann wird man nicht mehr viel sehen von den doch bis über 3000 Jahre alten Zeitdokumenten.

Grab des Ramses IX










Grab des Merenptah










Grab des Sethos II, dieses befindet sich weiter oben im Tal und hat deshalb kaum mehr Besucher.