Schon wieder heisst es Abschied nehmen vom nettem Personal und einer sehr angenehmen Unterkunft. Wir sind uns bewusst, dass wir heute am Ostermontag wohl nicht ganz alleine unterwegs sind, die nach Cebu reisen wollen. All die lokalen Familien, welche die Ostertage im Kreise ihres Clans verbracht haben, sind auf verschiedensten Verkehrsmitteln unterwegs.
Mit dem Tricycle fahren wir zum Busterminal und sind nicht die einzigen, die auf den Bus wollen. Da es hier nach dem Motto geht, der ender isch der gschwinder, positionieren wir uns optimal, um den Bus zu stürmen. Aber wir haben nicht damit gerechnet, dass die Busse bereits voll sind, wenn sie bei uns vorbei fahren. Die klimatisierten nehmen auch nur so viele Leute mit, wie sitzen können. In die unklimatisierten steigen jeweils ein paar Philippinos ein, obschon es in unseren Augen eigentlich schon keinen Stehplatz mehr gehabt hätte. Da viele nur mit leichtem Gepäck reisen, ist es ihnen möglich, sich in irgend eine Nische zu quetschen.
Nach 1 1/2 h warten und ca. 5 unklimatisierte, 5 klimatisierte Busse später hält ein klimatisierter Bus an und erlaubt ein paar Leuten mitzufahren - stehend. Wir sind auch dabei.
Ab jetzt fährt der Bus ohne zu halten an vielen Haltestellen vorbei, an denen noch viel mehr Leute hätten mitfahren wollen...
Aber die Fahrt gestaltet sich alles andere als angenehm, hauruck, stop-and-go wegen dem vielen Verkehr. Normal dauert die Fahrt 2 1/4 h, wir sind 4 h unterwegs, davon der meiste Teil stehend, später sitzend am schmutzigen Boden und die letzte halbe Stunde noch zu 3. auf einem Sitz, weil jemand ausgestiegen ist.
Ich weiss jetzt, was "gerädert" bedeutet.
Noch eine Taxifahrt zu unserer Unterkunft, dieses Mal auf dem 44. Stock und wir können endlich alle Viere von uns strecken.
Nach einer erholsamen Nacht gehen wir noch ein paar Mitbringsel kaufen, ein feines Zmittag essen und dann geht es Abends mit dem Taxi zum Flughafen.




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