Die heutige Route gehört immer noch zur Wüste Thar.
Ausnahmsweise queren Pfaue die Strasse.
Wir haben schon diverse Stopps reissen müssen, weil aus dem Gebüsch Ziegen oder Hunde raus rannten. Die Kühe sind zum Glück nicht soooo schnell unterwegs. Heute haben wir, nach bereits 1000 unfallfreien selbst gefahrenen Kilometern einen Hund angefahren, der wider Erwarten mitten auf der Strasse wieder umdrehte und uns ins Rad rannte. Er sass danach ziemlich benommen auf dem Mittelstreifen.
Ein paar Kilometer weiter entdeckte M., dass ein Raddeckel davon rollte. Die Raddeckel sind zusätzlich mit zwei Kabelbindern fixiert. Schlimmer war unsere Entdeckung, was dahinter hervorkam.
Jawohl, der hat eine Schraube locker! Zum Glück hat sich der Raddeckel gelöst, möchte ja nicht überlegen, was hätte passieren können! Logische Folge, wir demontierten alle anderen Raddeckel auch und werden sie vor Rückgabe des Wagens wieder montieren. Es war nicht die einzige Schraube, die ein paar Drehs nötig hatte!
Vor Jodhpur fahren wir kilometerlang durch riesige Steinbrüche.
Eine spezielle Unterkunft erwartet uns in Jodhpur, das Purn Haveli, es ist an die äussere Stadtmauer gebaut und gehörte früher dem Arzt des Maharajas, der im Fort oben residierte.
Das Gebäude ist extrem verwinkelt und es ist schwierig heraus zu finden, wo die Räume der Nachbarn anfangen. Wir wollen nur kurz auf unsere Terrasse und steigen nichtsahnend eine Treppe in einen offenen Raum runter und - potz wohl, da kam ein Mann und liess mal eine Tirade vom Acker. Oh, we are so sorry, we din't know, excuse us.... - die dummen Touristen 😉 Und schon beruhigte er sich. Und siehe da, plötzlich konnte er sogar eine Tür schliessen, dass man schon gar nicht mehr dort durch konnte.
Oh Schreck 😱. Weiterhin alles Gute. LG Zoltan
AntwortenLöschenDanke!
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