Sonntag, 5. November 2023

New Delhi - Mandawa mit dem Mietauto

Eine wahre Rarität sind westliche Touristen am Steuer von Mietautos. Wir wollen ebendieses Experiment wagen und haben ein Selfdrive Auto reserviert.
Den indischen Verkehr haben wir als Fussgänger bereits kennen gelernt und heute fassen wir unser Auto, einen Tata Punch. Ausser dass der Vermieter kaum Englisch spricht klappt die Abgabe gut. Das Auto hat schon einige Kampfspuren, schauen wir gut, dass nicht weitere hinzu kommen!


Die erste Etappe ins Hotel zurück verläuft schon mal reibungslos. Wir beteiligen uns auch bereits wacker am Hupkonzert - Achtung die Schweizer Touristen kommen!

Da wir auf unserer Runde drei weitere indische Staaten durchreisen, müssen wir für jeden Staat eine Roadtax für diese Zeit online beantragen, was gut funktioniert bis es zur Bezahlung kommt - keine internationale Kreditkarten werden akzeptiert. Nach aufwändigem WhatsApp Dialog mit einem Angestellten der Mietwagenfirma, erhalten wir die drei Belege für die Fahrt durch Haryana, Radjasthan und Uttar Pradesch. Jetzt kanns los gehen!

Auf dieser Seite der Stadt sind wir in kurzer Zeit aus der Stadt raus und fahren einem Fluss entlang. Der Smog bleibt auch heute lange noch unser Begleiter, dementsprechend mystisch sind die Bilder.




Reisfelder werden abgeerntet - von Hand!


Abtransport des Strohs mit dem Traktor.


Was da nicht alles auf und neben den Strassen unterwegs ist...










Schweizer Bauer?


Gegenverkehr auf unserer Fahrbahn...


Dass Kamele Anhänger ziehen, haben wir noch auf keiner unserer Reisen gesehen. Dieser Anhänger ist komplett Marke Eigenbau.




Nebst dem Kamelkarren mit wandelndem Schatten unter dem Wagen für den Hund ist ersichtlich, wie gut die Strassen ausserorts sind.


Kein Problem solange niemand überholt. Inder überholen nicht wenn es Sinn macht, sondern wenn es ihnen in den Sinn kommt. Das kann an den unübersichtlichsten Orten und dümmsten Momenten sein...
Hier ist eine typische Ortsdurchfahrt, wo sich auch Busse und Lastwagen durchzwängen.


Die ersten 250 km haben wir mit Bravour geleistet!



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen