Mittwoch, 4. Juni 2025

Haql und Planänderungen

Haql ist der nordwestlichste Punkt auf unserer Route. Bereits bei der Anfahrt kann man Aegypten mit den hohen Bergen und natürlich das Rote Meer sehen.


Eigentlich wollten wir hier ein Hotel buchen, um mal wieder duschen zu können. Aber alle Unterkünfte vermieten nur auf Monatsbasis - für Neom Arbeitende natürlich. Touristen nächtigen höchstens in überteuerten Hotels am Meer.
Wir haben zum Glück das Zelt dabei und haben ein schönes Plätzli gefunden.
Der Wind bläst hier in Küstennähe stark, deshalb wird auf der Ladefläche des Pickups gekocht.


Guete Morge Haql!


Haql ist der letzte saudische Ort vor der Grenze zu Jordanien. Taxis stehen bereit, um Fussgänger nach Jordanien zu bringen. 




Schafsmarkt - am Schatten sitzen die Händler.




Auch wenig Kamele stehen zum Verkauf.


Picknickplatz am Roten Meer


Baden dürfte man hier schon, jedoch als Frau nur im Ganzkörper Badi - kein Thema für mich, als ich die Quallen am Ufer sehe, ist der Wunsch nicht mehr gross...


Der Haql Schriftzug ist vor allem in der Nacht schön.


Unser Plan ist, der Küste entlang nach Süden zu fahren. Bis zu Georgios G. Shipwreck (griechisches Frachtschiff, aufs Riff gelaufen 1978) klappt das bestens.



Weiter im Süden liegt die Mosesquelle und eine schöne Schlucht. Bald werden wir leider von einer Barriere und einem Wachmann zurück geschickt - Neom Projekt. Die Fahrt geht zurück bis auf die nächstmögliche Verbindung in den Osten, die bald gefunden ist. Unsere Idee, ist die Quelle von Süden her zu besuchen. Geplant und gefahren über 100 km Umweg und schon stossen wir auf das gleiche Problem: Wir werden auf dem Weg nach Westen wieder zurück gehalten, keine Privatpersonen mehr, Neom Projekt.
Später sehen wir auf der Internetseite von Neom die vielen Projekte entlang der Küste. So heisst es wieder Camp suchen und schauen, was noch besichtigt werden kann in dieser Region.


Geniessen wir nochmal das Lagerleben und den wunderschönen klaren Sternenhimmel!


Und hier noch mit Feuermeister:


Am nächsten Tag versuchen wir die Gräber von Maydan (2000vChr) oder auch Shuayb Caves in Al Bad zu besuchen. Und das klappt. Wir sind die einzigen Besucher, die sich hier hin verirren. Ein modernes Museum (Neom gesponsert) steht am Eingang mit der Dokumentation.



Die Gräber sind bei weitem nicht so gut erhalten wie die in Hegra.




Weitere "Löcher"



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