2012 haben wir in Jordanien von Norden her die Hisma Wüste kennen gelernt im Wadi Rum:
Jetzt besuchen wir die gleiche Wüste von Süden her.
Es ist gleichzeitig das einzige "fertige" Neom Projekt, das wir (z.Z. gratis) besuchen können. Die Neom Nature Reserve (Bajdah Re-Wilding Site) - ist ein grossräumiges Gebiet, in dem erst heimisches Wild später auch Raubkatzen ausgewildert werden.
Vorgängig muss die App "Visit Neom" downgeloadet und ein Ticket gelöst werden. Voraussetzung ist ein 4x4 Auto, mit dem man die Tracks individuell befahren kann.
Schon bald sichten wir die ersten Sandgazellen.
Arabische Oryxe
Teilweise führen die Tracks, obschon in der Karte als "befestigt" gekennzeichnet, durch ziemlich tiefen Sand und wir haben keine Luft raus lassen wollen, weil das Wiederaufpumpen ziemlich beschwerlich ist.
An einem Ort darf man das Auto verlassen, um in den Secret Garden, eine enge Felsschlucht hinein zu spazieren.
Die Nubischen Steinböcke haben wir nicht entdeckt. Wahrscheinlich sind wir zu spät unterwegs und sie halten sich nur noch im Schatten auf.
So verlassen wir den Park mit einem arabischen Kaffee und einer Dattelpraline vom Wächter gestärkt.
Der Umm Sarheej Rock ist sehr eindrücklich: Das Fundament ist nur noch sehr schmal im Verhältnis zu seiner Grösse.
Auch andere Felsen sind sehr fotogen:
Um den schönen Hanging Rock zu erreichen, muss unser Pickup erst eine Bergstrasse überwinden.
Endlich können wir auch wieder mal ein paar Schritte zum Bogen und um den Bogen herum wandern.
Der Track wird sandiger, bis jetzt mussten wir keine Luft ablassen, mit der Getriebe Untersetzung und Tempo schaffen wir es bis jetzt problemlos. Die richtige Spur zu finden ist nicht immer einfach, zurück setzen ist manchmal nötig. Abenteuerlich! Die Orientierung erfolgt mit den Satellitenbild Kopien von zu Hause und dem Cache der Satellitenkarte von Komoot - hier sind wir definitiv offline.
Und schlussendlich landen wir vor einer schön roten, jedoch steilen Sanddüne, auf der die Spur und der Track weiter gehen würde. Wir wissen, dass unser Track in umgekehrter Richtung aufgenommen wurde. Das heisst für uns: Hinauf fahren = keine Chance! Also suchen wir eine Alternative auf dem Satellitenbild: Die grauen Stellen scheinen ein Wadi zu sein, das schlussendlich auch zur Hauptstrasse führt.
Die Piste wird tatsächlich besser. Schon bald sind wir wieder bei den Kameltreibern...
Ein Camp für die Nacht suchen und ausruhen! Guet Nacht!



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