Samstag, 25. Oktober 2025

Fahrt nach Nordtoraja in die Berge nach Batutumonga und Bori

Gerade mal eine spurbreite Strasse führt in die Berge nach Batutumonga. Mit den Rollern ist das Kreuzen kein Problem. Ich möchte jedoch nicht mit dem Auto hier einem Lastwagen begegnen...


Von 780 müM in Rante Pao sind wir schlussendlich auf 1370 müM. Frühmorgens liegt hier sogar Nebel. Uns präsentieren sich wunderschöne grüne Reisfelder.





Immer wieder begegnen wir Felsengräbern, die für diese Region typisch sind.







Zwei grosse Tau-Taus bewachen das Grab.



Bambus als Material für Leitern, Stüper...


Reis trocknen am Strassenrand


90% der Bevölkerung der Toraja sind Christen, deshalb hat jede Gemeinde ihre Kirche. Es finden sich kaum Moscheen. 



Schlussendlich erreichen wir Bori, das für seinen Menhirpark bekannt ist.



Auch diese Felsengräber werden noch genutzt, neue werden erstellt.






Dies ist ein Baby Grab Baum. Wenn ein Säugling, der noch keine Zähne hat stirbt, wird er in einer Höhle eines sehr harzreichen Baumes gelegt und mit Naturfasern verschlossen. Das Kind erhält durch das Harz Nahrung und wächst mit dem Baum zusammen.




Wir befinden uns in einem gigantischen Bambuswald mit Blumen und Schmetterlingen, die sich leider nicht alle gerne ablichten lassen...




Büffel im Reisfeld mit Toraja Häusern.



Weniger touristisch und ohne Eintritt finden wir auf der Weiterfahrt weitere Menhir Gräber.


Die Menhire werden auch von Hand bearbeitet. Unter dem Sonnendach erholen sich die Steinmetze gerade von der anstrengenden Arbeit mit Hammer und Meissel.


Mein Fitnessprogramm heute: Ich steige ich in der Nähe unseres Homestays die 300 Stufen zum Aussichtspunkt mit dem Kreuz hinauf.
Der Ort wird wohl kaum mehr besucht. Die Treppe ist fast überwachsen und die Gebäude fast zerfallen, ausserdem ist der Aufstieg für viele wohl zu anstrengend.


Rastplatz





Rante Pao



Rante Paos Reisfelder...



...und unser Homestay unten rechts etwas vom Baum verdeckt.



Auf Umwegen geht es zurück zum Homestay.


 
Soustall - keine Möglichkeit zum suhlen.


Mit diesem Halbalbino Büffel habe ich etwas Erbarmen und gab ihm Gras, er verdankt es mir mit mehrmaligem Grunzen.


Augen wie ein Husky.








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