Die nächste Tagesetappe ist 220 km lang und führt mehrheitlich durch Plantagenland.
Boxenstopp - zu lange Beine?!
Und hier ist meiner...
...der Weg zum WC führt über die Kaffeebohnen, die zum Trocknen ausgebreitet sind. Nächstes Mal, wenn ich in meiner Nespresso vietnamesischen Kaffee raus lasse, werde ich dran denken, dass ich da vielleicht schon mal mit meinen Schuhen zum WC (und zurück...) drüber spaziert bin...
In Kon Tum bleiben wir zwei Nächte, um uns von der langen Etappe auszuruhen.
Am Morgen geniesst ausser mir noch jemand anderes die warme Sonne.
Zum Homestay gehören ausser diesem Dackel auch drei kleine Hunde....
Auf unserem Balkon... auch nichts für lange Beine.
Auf dem Markt in Kon Tum decken wir uns mit Handschuhen und Socken ein. Die Temperatur liegt zur Zeit in der Nacht bei 14° und steigt tagsüber noch auf 29°, der Wind bleibt kalt, ähnlich wie bei uns die Bise. Eine Schicht wärmer angezogen geht's weiter in den Norden.
Ein erster Halt gilt dem Phoenix Airport, einem Flugplatz der Amerikaner und der Armee der Republik Vietnam aus dem Vietnamkrieg ab 1962. Heute ist er teilweise bedeckt und Plantage oder er wird zum Trocken der Ernte genutzt. hier werden die Hülsen der Kaffeebohnen in Säcke abgefüllt.
Die Fahrt geht stetig bergauf, die Strasse wird schlechter, in den Schlaglöchern hätte ein Rad des Rollers problemlos Platz! Wir sind bereits froh um die zusätzlichen Socken und Handschuhe. Auf dem Deo Lo Xo Pass sind wir auf 1100 müM. Hier ändert sich die Vegetation. Die Berghänge sind zu steil, um sie zu bebauen - endlich wieder Primärwald. Und Wasser hat es ebenfalls jede Menge. Wir begegnen mehreren Wasserfällen.
Vor über einem Monat hatte Vietnam starke Regenfälle und in der Folge viele Überschwemmungen und an den Hängen massive Erdrutsche. Noch heute sind Bagger an der Arbeit zum Beheben der Schäden. Ganze Leitplanken sind weggedrückt und der Belag hat arg gelitten.
Auf ca. 400müM gibt es wieder Plantagen und Reisfelder.
Kham Duc - ein Spaziergang durchs Dorf. Sieht noch gluschtig aus. Heute zum Znacht?
Hier hat eine Hochzeit statt gefunden. Die leeren Bierbüchsen wurden einfach unter die Tische geworfen - und diese Menge...
Bergfrau unterwegs in der "Stadt" auf dem Markt.
Am nächsten Tag geht's weiter durch die vietnamesischen Berge nach Dong Giang. Die Etappe ist nur kurz, es sind gerade mal 92km, dauert aber gemäss google maps gut 2h. Auf und ab windet sich die Strasse durch die Berge. Mal sind wir auf 400müM und folgen einem Flusslauf im Talboden, danach geht's hinauf bis 800müM und wieder in Serpentinen runter ins nächste Tal - Fahrspass garantiert und durch wunderschöne Gegend.
Kurz vor diesem Bild lag eine gut 1.5m lange, gemäss google Rotnacken Ringelnatter auf der Strasse an der Sonne. Sie ist wahrscheinlich gleich erschrocken wie ich,fühlte sich bedroht und richtete sich gegen mich auf, zum Glück war der Töff schneller. Sie ist nämlich sehr giftig!
Sobald das Gelände es zulässt, wird grossflächig Holzwirtschaft betrieben. Primärwald weg, schnellwachsende Bäume gepflanzt, die nur so dünne Hölzer hergeben und die Böden erodieren lassen.
In Dong Giang angekommen beziehen wir das Homestay und geniessen die warmen Sonnenstrahlen. Es ist nämlich tagsüber nur noch 20° in den Bergen.
In fast allen Dörfern der Region gibt es ein Gemeindehaus,























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