Schwergewicht der 2. Runde ist der, heute bei Motorradfreaks bekannte Ho-Chi-Minh-Pfad, ehemals strategische Versorgungsroute während des Indochinakriegs und des Vietnamkriegs. Die erste (Monster-) Etappe (220km) führt jedoch erst mal aus der Stadt raus, das heisst 2h durch das bekannte vietnamesische Töff-Auto-Lastwagen-Gewusel, immer im Fluss mit allen VerkehrsteilnehmerInnen.
Der Verkehr wird ruhiger, die Gegend ist weniger bebaut, laaaangsam wird die Gegend natürlicher - ein Stausee.
Erste historische Sehenswürdigkeit ist die Song Be Bridge, welche von den Franzosen erbaut wurde, um die Erträge der Plantagen (Kautschuk, Früchte und Gemüse) abtransportieren zu können, und von den Amerikanern zerstört wurde, um die Versorgung des Südens durch Kriegsmaterialien zu unterbrechen.
Uns fällt auf, dass es kühler wird. In Gia Nghia angekommen ist das Thermomenter bereits unter 20° gefallen - brrrrr! Ab unter die warme Dusche.
Wärmer angezogen geht's am nächsten Tag weiter, eine kürzere Etappe, lediglich 120km.
Heute Morgen ist es gerade mal noch 14°! Eine Schicht Kleidung mehr und geschlossene Schuhe sind angesagt. Ein beissender Wind weht, teilweise sehr böig und meist gegen uns. Das ist ziemlich anstrengend zum Fahren. Zum Glück ist die Etappe kürzer. Mir fällt es schwer gleichmässig zu fahren und die Böen verweisen ziemlich. Die Vegetation verändert sich, hier hat es sogar Nadelwald!
Kautschukplantagen
Kaffee ist bereits geerntet und trocknet.
Wir sind jetzt da, "wo der Pfeffer wächst"!
Auch Pfeffer wird getrocknet.
Viele einfache landwirtschaftliche Fahrzeuge mit unterschiedlichster Ladung sind unterwegs.
Up and down über Plantagenhügel.








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