Als Halbprofi beim Fahren mit Chicken Bussen beschliessen wir nun auch mit dem Gepäck den Weg nach Xela mit dem ÖV zu fahren.
Unser Vermieter bringt uns mit seinem Tuktuk zur Busstation. Erste Station ist wieder Sololà.
Das Warten ist kurzweilig, ein Mann macht im Bus Werbung für ein Zahnputzset und viele traditionell gekleidete Leute sind unterwegs.
Der nächste Chicken Bus bringt uns nach Los Encuentros, auch das kennen wir schon vom Chichi Marktbesuch.
Unsere Route ist übrigens Teil der Panamericana, der Nummer 1, die von Alaska mit wenig Unterbrüchen bis nach Feuerland reicht.
Hier treffen wir das erste Mal auf einen zwar konzentriert und routiniert aber immer am Limit fahrenden Fahrer. Die stark kurvige und bergige Strecke ist eine richtige Achterbahnfahrt. Ich sitze ganz hinten und bei jeder Bodenwelle hebt es mich vom Sitz, ich halte mich mit beiden Händen an den Handläufen und verstelle mit dem Fuss, die Nachbarin rutscht mit ihrem Kind in den Kurven in mich hinein - währenddessen die Frauen vor mir auf den Overflow-Sitzen (halbe Pobacke auf dem Sitz, die andere in der Luft, mit den Nachbarn auf der anderen Seite eingeklemmt) schlafen!
Ich bin auf jeden Fall froh, dass wir zwar in Rekordtempo aber heil in Xela am Terminal ankommen. Da ist auch ein riesiges Gewusel von Bussen, alten Taxis, Leuten, Trägern und Gestank und Schmutz.
Wir suchen uns einen Uber, der uns zur Wohnung bringt. Eine Wohltat in einem sauberen Auto zu sitzen!
Jetzt nur noch eins: Ausruhen!
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