Freitag, 30. Januar 2026

Hoi An


Eigentlich heisst Hoi An auf Deutsch "Ruhige Gemeinschaft / friedvoller Versammlungsort" Die ehemalige Handelsstadt Hoi An ist jedoch heute Touri - Hotspot sondergleichen - von wegen ruhig - und die vielen hupenden Roller inmitten der flanierenden Leute - alles andere als friedvoll...
Abends ist die Altstadt ein MUSS. Das lassen wir uns am ersten Abend nicht entgehen, denn es ist die nächsten Tage unbeständiges Wetter.
Stadt der Lampions - es gäbe sogar Workshops um welche zu basteln.




Hoi An hatte gemäss Wikipedia ursprünglich den grössten Hafen von Südostasiens an der Seidenstrasse. Händlerfamilien aus China und Japan liessen sich nieder. Später wurden auch europäische und indische  Handelsniederlassungen hier gegründet bis der Hafen langsam versandete und Da Nang an Wichtigkeit gewann. Weil Hoi An wirtschaftlich nicht mehr wichtig war, blieb es während der Kriege unversehrt und ist heute Unesco Weltlulturerbe. Die typischen gelben Häuser der Altstadt sind unterdessen Restaurants, Shops, Hostels...




Chua Cau - eine Brücke, welche ursprünglich zwei historische Stadtviertel das chinesische mit dem japanischen verband. Urspünglich wurde die Holzbrücke ab 1593 gebaut und 2023 sorgfältig restauriert.



Old Town Promenade im Vordergrund die Boote mit den Lampions, schon fast wie in Venedig.



Ja, da läuft was! Gerne spazieren wir danach wieder zu unserem Homestay zurück, das sich in einer gemischten Zone befindet, da kräht doch noch ein Hahn am Morgen und die lokale Bevölkerung (schon der Mittelstand) wohnt in der Nachbarschaft.
Wir statten Hoi An auch am Tag noch einen Besuch ab.









Da haben wir sie wieder die Carladungen...


...heute besichtigen sie DIE Brücke.


Auf das Quartier, in dem unser Homestay steht, trifft der Name eher "Ruhige Gemeinschaft" zu - was für eine Wohltat hier auf dem Balkon zu sitzen und den Blog zu schreiben.



Donnerstag, 29. Januar 2026

Da Nang - Hoi An

Heute fahren wir vom einen Ende des 30km langen Strandes in den Süden ans andere Ende des Strandes nach Hoi An.


Vor Hoi An geht die Fahrt durch sehr fotogene Reisfelder. Der Reis spriesst bereits und weil er hier gesät wird, setzen sie in mühsamer Arbeit die Pflanzen um, damit sie besser verteilt sind. Dafür sind die langen Stangen.


Hier wird gedüngt.



Samendiebe...



...lassen sich von den Vogelscheuchen nicht beeinflussen.



Unweit befindet sich das Gemüsedorf.


Super schöner biologischer Kopfsalat.


Mandarinenbäume


Während ich schon Mühe habe, den schweren Roller auf den Ständer zu hiefen, transportiert dieser Mann locker einen auf seinem Gefährt.


Dienstag, 27. Januar 2026

Auf der Son Tra Halbinsel

An der Küstenstrasse der Son Tra Halbinsel befindet sich ein Tempelkomplex mit einer 67 m hohen Lady Buddah Statue, der höchsten von Vietnam. Wir gucken sie nur von Weitem, denn hier werden ganze Carladungen an Touristen abgeladen...


Da Nang im Dunst.


Blick auf die Hafenseite Da Nangs.


Eigentlich wollen wir auf den Aussichtspunkt Ban Co Peak. Das Schild ist jedoch unmissverständlich für unsere automatischen Roller - Durchgang verboten.


Die voll beladenen Stromertaxis lassen sie passieren. Nähme mich ja wunder, ob das wirklich gerechtfertigt ist, oder ob man nur "Hunz und Heinz" nicht oben haben möchte, Massnahme gegen Overtourism?!
Im Nationalpark soll es verschiedene Arten Affen haben. Bis jetzt sind uns nur die Makaken vor die Linse gekommen. Sie können bekanntlich sehr lästig sein, weil sie von Touristen gefüttert werden und in der Folge stinkfrech werden, ja sogar zubeissen.



Lookout auf Da Nang und Bai But Beach.


Son Tra Halbinsel


Wenn man bedenkt, dass 10 min Rollerfahrt ausserhalb einer Millionenstadt sich diese Bilder zeigen mit einem rauschenden Bergbächlein...


Natürlich lassen wir uns DIE Wanderung nicht entgehen: Zum Leuchtturm und zurück. Eine steile (bis zu 18%) betonierte Strasse führt durch den Urwald.




Beim Rückweg kurze Unterbrechung...


Wahrscheinlich hat der Regen die Affen zurück geholt. Wir entdecken im Baum versteckt eine Gruppe der vor dem Aussterben bedrohten Rotschenkel Kleideraffen. - Super Bild, gäu!


Montag, 26. Januar 2026

Da Nang

Da Nang gehört mit seinen 1.4 Mio Einwohnern zu den grössten Städten Vietnams und ist wichtiges Wirtschaftszentrum (Hafen) jedoch auch Touristenzentrum mit den Stränden und vielen Sehenswürdigkeiten. Unsere Wohnung liegt einen ca. 10 min Spaziergang zum Da Nang Beach entfernt, dessen Abschnitte verschiedene Namen haben. bei uns heisst er Bai tam Pham Van Dong.


Weiter unten heisst er My Khe - das soll einer der schönsten Strände sein...


Das Meer ist ziemlich aufgewühlt, es ist windig, es wird gebadet, jedoch nur an den schmalen Stellen mit Lifeguard. Die hohen Häuser sind alles Hotels - wenn man sich vorstellt, wenn da jedes Bett besetzt wäre, sähe es hier nicht so aus.




Ganz in den Norden gedrängt befinden sich die Fischer mit ihren Booten. 




Lifeguard on duty - Frage ist höchstens, wie er wieder nach Hause kommt.







Spaziergang durch die Stadt. Die VerkäuferInnen sind gerade beim Ca Phe.



Der Architekt dieses Hotels hat sich voll verwirklichen können, vor allem beim Pool. Da war der Ingenieur wohl ziemlich gefordert!


Han River Bridge


Drachenbrücke am Tag...


...und in der Nacht.



Am Wochenende wird der Drache noch lebendig und spukt Feuer und Wasser.






Was da alles in der Nachbarschaft in der Nacht leuchtet!



Einen Besuch wert sind die Marble Mountains im Süden der Stadt - 5 Erhebungen aus Kalk und eben Marmor.


Marmor wird auch heute noch abgebaut und die Steinmetze gestalten daraus jede Menge Statuen und natürlich auch Souvenirs für die Touris (1$ für einen 3-4cm grossen Gegenstand Mörser, Buddah, Tier...)


Selbstverständlich nehmen wir die Treppe für den 100m hohen "Berg" und sind damit mehrheitlich alleine unterwegs - es gibt auch einen Lift.


Auf dem Berg befinden sich inmitten des Waldes Tempel, Höhlen, Pagoden, Picknickplätze...




















Beim Abstieg kommen wir am Lift vorbei...


Unweit der Marble Mountains gucken wir uns den Abschnitt des langen Strandes an, der hier Non Nuoc Beach heisst.


Und das schaut heraus, wenn man den Mann zum Einkauf schickt.