Dass
heute der 25. Dezember ist merkt man überall im Hotel. Englische
Weihnachtslieder und schöne Dekorationen begleiten uns auf Schritt und Tritt.
Im
Hotel wurden wir wiederum vom gleichen (und gleichschnellen ;-) Fahrer
abgeholt. Nicht nur wegen seines Fahrstils wegen kamen wir sehr schnell
vorwärts. Die Strassen waren für Mumbais Verhältnisse fast leer – schliesslich
ist heute ein Feiertag, Weihnachten. Auch für die Hindus ist es wichtig, dass man
das feiert – denn man hat wieder mal einen Grund zum Feiern…
Unser
Fahrer schlug vor, durch die Flughafenslums zu fahren. Das war ein Abenteuer
für sich. Im Schneckentempo gings über die holprige Faststrasse, links und
rechs die kaum 1x2m grosse Behausungen.
Mitten
im Viertel sahen wir von weitem eine Gruppe Jugendlicher, welche uns zu
erwarten schienen. Bei ihnen angelangt umringten sie unser Auto, klopften an
die Scheiben, wollten die Türen öffen, die wir jedoch verschlossen hatten. Der
Fahrer blieb cool, hupte, fuhr langsam weiter, die Jungs kamen jedoch so lange
nach, bis wir etwas mehr Gas geben konnten…. Zum Glück hatte keiner einen
Stecken oder Stein bei sich, aber so frech sind sie scheinbar noch nicht. Aber
auch hier fühlen sie sich in der Gruppe stark.
Ausgangs
des Slums liess sich einer von zerlumpten Männern seinen X6 putzen…
Mit
Jet Airways flogen wir nach Kochi, Cochin oder wie es auch immer genannt wird
und wurden da auch wieder abgeholt.
Der
Transfer war cool. Da kam doch von hinten die Polizei mit Blaulicht und Sirene,
sie eskortierte einen PW. Alle Autos fuhren an den Strassenrand, wir zuerst
auch um ihn vorbei zu lassen. Unser Fahrer reagierte schnell und hängte
sich hinten an. Stinkfrech folgte er dem wichtigen Wagen, hupte selber auch,
als wenn er auch dazu gehören würde und so wurden wir von der Polizei quer
durch die Gegend geführt J
In
Cherai Beach Dorf angekommen machten wir einen kurzen Zwischenstopp beim
Lädeli, denn bei den 3 Elefanten wird es keine Einkaufsmöglichkeiten mehr geben
und wir sind immer gerne unabhängig vom Hotel.
Die
3 Elefanten ist ein kleines Resort mit 11 Häuschen am Binnengewässer, jedoch in
Gehdistanz zum Meer. Aber schon unser Häuschen ist ein Traum mit Blick auf die
Fischer.
Unser
Weihnachtsznacht liessen wir uns auf unserer Veranda servieren. Zur Feier des
Tages gab es Schoggifondue, natürlich mit frischer Ananas und Banane! Dabei
konnten wir den Fischern zuschauen, wie sie ihre „Spinnennetze“ eintauchten und
heraus hoben. Das ist eine sehr typische Art zu fischen aus dieser Gegend,
nennt sich chinesische Fischernetze.
Auch
die Weihnachtsdeko des Resorts lässt nichts zu wünschen übrig. Lichter, Krippe,
alles da! Die Hausherrin erklärt uns wo welcher Hirte und Mutter und das Kind
sind.
Fröhliche
Weihnachten!



















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