Sonntag, 16. Oktober 2022

Trekking zum Rinjani Krater

Heute unternehmen wir ein 2-tägiges Trekking mit Übernachtung im Zelt auf den Rinjani Krater.
Der Morgen beginnt vielversprechend. Bereits beim Frühstück können wir den Rinjani und seine umliegenden Nachbarberge entlang des Kraters im schönstem Morgenlicht bestaunen.



Um 7 Uhr werden wir im kleinen Lastwagen vom Guide und dem Träger abgeholt.


Die aufgezeichnete Route - Hin- und Rückweg sind gleich.


Parkeingang

Guide Macho spaziert in laaaangsamem Tempo mit den Gummistiefeln los. Aber das ist auch gut so, wir haben ja alle Zeit der Welt.


Der Träger Parti ist in Flipflops unterwegs, wie alle Träger und schleppt die ganze Küche, das Zeltlager und Getränke mit sich und kommt so auf fast 30 kg Gewicht, das er abwechselnd auf den Schultern trägt.


Der Weg ist vom Regen ausgewaschen, teilweise sehr dreckig und rutschig. Wir sind froh für unsere gemieteten Wanderstöcke. Auch wenn wir fast die einzigen sind, die mit Stöcken und sogar noch mit zwei Stück pro Person wandern. Zuerst geht es durch dichten Dschungel mit riesigen Bäumen, Schlingpflanzen. Es ist sehr feucht.



Alle 2 Kilometer befindet sich ein Posten ähnlich diesem, mit Hütten unter denen man sich ausruhen kann.


Unterwegs erhalten diese Gruppen bereits ihren Lunch. Dies ist die Deluxe Version der Tour mit Tischen und Stühlen...


Irgendeinmal wird der Wald zum Nebelwald. Verschiedenste Farne säumen unseren Weg.





Diese Pflanze, ähnlich unserer Brennnessel, wirkt aber noch giftiger auf der Haut. Vor dieser warten mich der Guide beim Austreten.


Tja und danach fängt es an zu regnen. Wir beschliessen, hier den Lunch einzunehmen beim Posten 3. Das gelbe Plastik wird für die Küche aufgespannt, darunter bereiten Guide und Träger unseren Lunch vor.






Diese Makakenaffendame frisst die Ähren des Grases.


Im obersten Teil gibt es nur noch eine Art Grassteppe und einzelne Nadelbäume. Ausserdem eine Blumenart, die wie bei uns auch geschützt ist.


Ja, man liest richtig, Edelweiss sind geschützt, und so sehen sie aus:


Zum Glück hat der Regen aufgehört und im Nebel erreichen wir den Krater. Wir sehen knapp die Hand vor Augen, schon gar nicht die umliegende Gegend.



Direkt neben dem Camp geht es senkrecht hinunter in den Krater.


Ein feines Chicken Curry wird uns serviert. Später macht uns Macho sogar noch ein Lagerfeuer.


Zwischendurch lichtet sich der Nebel und wir können den Rest des Camps sehen. Aber der ersehnte Sonnenuntergang findet hinter den Wolken statt.


Nach dem Abendessen schlüpfen wir schon bald in unsere Schlafsäcke, weil es doch ziemlich kalt geworden ist, geschätzt sind es ca. 10°. Wir ziehen alles an, was wir auf den Berg geschleppt haben. Skiunterwäsche und Daunenjacke sind ein Segen. Wer hätte das gedacht im Land der Badehosen und Strände. Aber eben, wir sind hier auf 2660 m ü M.

Morgens um 6 Uhr werden wir geweckt. Endlich haben wir freie Sicht auf unsere Umgebung.


Mount Rinjani


Der Nebel hat sich verzogen und uns zeigt sich für kurze Zeit eine wunderschöne Landschaft mit dem Rinjani ganz links und dem Kratersee "Segara Anak" mit dem aktiven Vulkan im See "Gunung Baru Jari".




In der Ferne können wir die Gilis sehen...


....und den Gunung Agung in Bali.


Schon bald steigt der Nebel wieder und unser Guide meint, es wäre sinnvoll aufzubrechen, weil es heute wahrscheinlich ziemlich stark regnen wird.



Nicht nur wir sind in der steilen Steinlandschaft unterwegs.




Kurz bevor wir wieder beim Parkeingang waren, fing es tatsächlich an zu regnen. Glück gehabt!


Aber die Regenkleider von gestern brauchen Sonne und die Schuhe haben auch eine intensive Wäsche nötig.











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