Montag, 24. Oktober 2022

Unterwegs auf der Ekas Halbinsel

Gemäss Reiseführer (aus dem 2017) heisst es, dass man auf der Halbinsel Ekas wegen der schlechten Strassen nicht so schnell vorwärts kommt. Wir finden jedoch einige neu geteerte Strassen vor, so dass wir viel schneller vorwärts kommen als ursprünglich angenommen. Nur sporadisch gibt es Passagen, die wegen des Regens ziemlich matschig sind.



Das Dörfchen Ekas mit dem gleichnamigen Strand ist total verschlafen und wird vor allem von Surfern besucht.  Die Leute leben von der Fischerei, Landwirtschaft (Tabak, Mais) und ihren kleinen Shops und Warungs (Strassenküchen mit wenig Sitzgelegenheiten).

Vieh


Wasserbüffel


Ziegen im "Hochkäfig".



Auch hier finden wir vom Erdbeben zerstörte Gebäude, die noch nicht weggeräumt oder wieder aufgebaut sind.



Ekas Beach ist der Strand der Fischer. Wir sind an einem Morgen extra früh gucken gegangen, was sie vom Nachtfang zurück bringen. Die hiesige Bucht scheint aber nicht mehr viel herzugeben. Nur zwei bis 5 kleinee Fischchen bringen sie von einer Nacht auf dem Wasser zurück und sollen davon eine Familie ernähren...




In der Ferne zeigt sich der Rinjani.


Einige Fischer winkten M. herbei, er soll helfen, das Boot einzuwassern...


Der Kura Kura Beach ist ein typischer Strand für die Einheimischen. Es hat Strandhäuschen und Posing Möglichkeiten. Entsprechend vermüllt ist das Areal.







Der Pantai Cemara ist ein seeeeehr langer Strand, keine Menschenseele findet sich.


Ausserdem besuchten wir ein paar Strände, die theoretisch Pink Beach heissen, weil zu einer bestimmten Tageszeit der Sand pinkig scheint, aber das ist heute nicht der Fall.
Pantai Temeak




Auch von weitem sind sie nicht pinkig.


Am Pantai Segui legte gerade ein Fischerboot an, diesem entstiegen 21 Leute (6 Frauen und 15 Kinder).







Am Tanjung Ringgit befindet sich ein Leuchtturm, eine alte japanische Kanone und die fotogene schroffe Felsküste.




Unterwegs müssen wir eine "Tankstelle" aufsuchen.


Unser Favorit ist ganz klar der Paradise Beach, Pantai Bebek Kecelep. Keine Menschenseele, genügend Schatten und schwimmen kann man auch bei Ebbe gut.


Neben unserer Unterkunft hat es einen Kindergarten. Morgens wenn die Kinder ankommen, erhalten sie mal was zu essen. Kaum entdecken sie einen, kommen sie zum Ausgang: Hello, hello und wollen Hi 5 machen.



Später gucken sie noch beim Tor unserer Unterkunft rein...


Diese Kinder sind bereits auf dem Heimweg.


Heute gibt's zum Abendessen ein Bakso im Dorf. Am Schluss waren die beiden Tische voller Gäste. Die Familie, die mit uns am Tisch gegessen hat, war sehr stolz, mit Touristen zusammen Abend zu essen.


Und dies ist das Continental Breakfast von unserer Unterkunft. Pfeffermühle und Aromat notabene aus der CH.









Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen