Freitag, 30. Mai 2025

Fahrt durchs Wadi Disah

 

Letztes Stück Teerstrasse  bevor wir das Wadi Disah erreichen.


Die erste Wasserdurchfahrt schaffen wir problemlos.




Schon bald wird es so sandig, dass wir wieder Luft ablassen müssen.





An einem schönen Eggeli, gut getarnt von der Piste weg stellen wir unser Camp auf.





Da sitze ich mit meinem Notebook remote in einem saudarabischen Wadi, im Auto meine Luxusartikel… da kommt eine grosse Herde Kamele vorbei und am Schluss der Hirte. Er deutet auf unsere Wasserflaschen. M. füllt ihm sein Bidon und der Hirte zieht zufrieden seines Weges. Was für gegensätzliche Lebensumstände! Die Probleme, die diesen Menschen beschäftigen sind echte Probleme, wir hingegen wälzen nur Luxusprobleme. DAS zeigen unsere Reisen immer wieder von Neuem! Dankbarkeit ist angebracht!
Am nächsten Morgen kommt ein Hirte mit seiner grossen Schafherde am Camp vorbei. Er hält bei uns an, lächelt, zeigt auf unseren Zeltplatz und plaudert für uns unverständlich, ich deute es so: Wir hätten einen guten Nächtigungsplatz ausgesucht und er zieht weiter mit seinen Tieren...




Irgendeinmal erreichen wir den Beginn der Teerstrasse. Mit dem kleine Kompressor pumpen wir die Pnue etwas auf. Die Strasse führt schon bald in die Höhe auf ein Plateau. Dort können wir in einer Werkstatt noch voll aufpumpen.




Nebenan ist eine Tankstelle. Man beachte die Lampen!


Richtig, das sind Gaslampen oberhalb der Tanksäule. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass bei über 40° hier alle ihre Wagen NICHT abstellen beim tanken, ausserdem noch dazu eine Zigarette rauchen... Bei uns mit unserem Sicherheitsdenken unvorstellbar!!!


Donnerstag, 29. Mai 2025

Al Ula - alt und neu

Alt - uralt sogar!
Al Ula ist auch bekannt für die antiken Anlagen. Da ist zum Beispiel Hegra oder auch Mada'in Salih genannt, eine Handelsmetropole der Nabatäer (ca. 500 v.Chr.) Wir besichtigen einige der über 100 Felsengräber.





Ein Grab dürfen wir sogar betreten.


Nischen, in welche sie die Toten hinein legten.





Von Grabplatz zum nächsten werden wir 7 Gäste im vollklimatisierten modernen Car chauffiert.



Auch hier hat es in der Umgebung die schönsten Felsformationen.





Ein Gesicht rechts.


Auf der Autobahn (in Al Ula nur arabisch angeschrieben)…


… geht es zur nächsten Sehenswürdigkeit aus dem 2019 - Maraya (=arabisch Spiegel). Von weiten ist das Spiegelgebäude kaum erkennbar.


Seit 2019 ist die Maraya Concert Hall mit ihren 9740  m2 Spiegeln das grösste verspiegelte Gebäude der Welt.




Wir nehmen an einer Führung teil ins Innere des Gebäudes.



Die Konzerthalle mit Blick auf die Felsen.


Very Very Important Person Loge...


Der riesige Vorhang öffnet sich und wir geniessen einen Maraya Werbefilm und das fantastische Soundsystem.


Auf dem Dach befindet sich ein Restaurant und eine Aussichtsterrasse, selbstverständlich auch hier verspiegelt.





Da hat die Natur ein symmetrisches Gebirge hervor gebracht!


Da wir beide gerne Roller Coaster Bahnen fahren, packen wir die einmalige Gelegenheit zum Buggy fahren. Fotografieren ist nur am Anfang möglich - zu schnell sind wir unterwegs (max. 100kmh)! 





 Eine kurze Pause machen wir bei den 3000 Jahre alten Felsgrafuren.









Das hat wirklich grossen Spass gemacht!

Da wir schon da sind, besuchen wir auch grad das Shalal Cafe nebenan. Das besondere daran ist, dass man durch eine enge Felsspalte durch spaziert, um dahin zu gelangen.