Mittwoch, 31. Dezember 2025

Beach und Nightmarket

Phu Quoc hat viiiiiele Strände - Qual der Wahl. Der erste, den wir im Norden besuchen, hat nicht einmal einen Namen. Dementsprechend sind wir auch allein, weil ihn google maps nicht kennt.





Die Strände sind grundsätzlich in staatlichem Besitz, viele Zugänge führen jedoch über Privatgelände und wenn die Besitzer nicht wollen, dass man über ihr Land spaziert, erreicht man auch den Strand nicht. Es gibt einige grosse Resorts, die an wunderschöner Lage thronen und die Zugänge dicht machen, um ans Meer zu gelangen...
Im Süden finden wir das Gegenteil des ersten Strandes vor: Am Sao Beach (auf google zu finden) ist viel los. Action ist angesagt. Bananenboot, Jetski, Fallschirm... Für zusätzliche 500 000 VND (15 CHF) lässt man sich von einer Drohne begleiten und erhält postwendend das Video aufs Handy - da werden einige Gigabites täglich produziert, hochgeladen, geliked...


Im oberen Teil des Strandes gibt es Action, Liegestühle, Restaurants...


... der südliche Teil ist ruhig, da finden wir unser Plätzli.




Behind the scenes...


Ja genau, Abfall ist leider auch ein Problem. Die Restaurants sammeln den Müll ein und verbrennen ihn vor Ort. So schlimm wie in Indonesien ist es hier bei Weitem noch nicht. Ein Grund ist einerseits, dass es einen Absatzmarkt gibt für Karton, Pet und Plastik. Das wird getrennt gesammelt. In den grossen Säcken sind Flaschen.



Kartonsammler


Heute Abend besuchen wir den Nightmarket Phu Quoc.


Wir sind jedoch ziemlich enttäuscht. Es ist vorwiegend ein Touri Markt mit Souvenirs, Chinaplunder, Spiessliständen, Nüssli, Eisrollen... Essensmöglichkeiten gibt es viele, aber die Restis sind auf grosse Anzahl Gäste spezialisiert, Tisch an Tisch... und das Angebot wiederholt sich.



Wir finden schlussendlich ein Restaurant, das Curry und Sweet and Sour Gerichte im Take Away anbietet. So kommen wir doch noch zu einem feinen Znacht und erst noch auf unserem schönen Balkon in Ruhe mit Meeresrauschen.
Es guets Nöis!



Montag, 29. Dezember 2025

Verschiedene Welten auf Phu Quoc

Unser Homestay liegt, wie schon gesagt inmitten des Fischerdorfes.


Vom Balkon aus können wir den Fischern zuschauen. Viele nutzen eine "Nussschale" oder Ähnliches um zu ihrem Boot zu gelangen.









Auf dem Markt finden wir das übliche Gewimmel, Leute bleiben beim einkaufen auf ihren Motorrädern sitzen, nur wir parkieren und shoppen zu Fuss.



Diese Muscheln würde ich eigentlich lieber beim Schnorcheln beobachten!


Noch wenig weiter im Süden folgen Hotels und damit der Massentourismus. Auf der Strasse fahren viele Touris auf den Rollern, Mietwagen mit unsicher fahrenden asiatischen Touristen verstopfen die Strassen. Es gibt einen Safaripark, einen Wasserpark, Achterbahnen, ein Show Amalfi Quartier, Shows, Ausflüge, Action...




Im riesigen King Kong Supermarkt trifft uns fast der Schlag: Beim Eingang wird uns mit Kabelbindern (!) der Rucksack zugeschnürt, die Gänge sind VOLL von einkaufenden Touristen jeglicher Herkunft mit vollen Wägeli - raus hier!!! Zum Glück hat es beim Ausgang Scheren, so dass man die Kabelbinder wieder aufschneiden kann - weiterer Plastikmüll!
Schnell wieder zurück in unser Fischerdorf auf unseren Balkon!


Samstag, 27. Dezember 2025

Long Xuyen - Ha Tien - Phu Quoc

Ein feines Frühstück mit Tanneböimli am Weihnachtsmorgen vom Homestay.



Heute geht die Fahrt lange an einem Kanal (mac can dung moi canal) entlang, auf dem jegliche Waren transportiert werden. Wir sehen Ladungen mit Holz, Zement, Kies, Gemüse...




Zwischenhalt auf einer Anhöhe (Ho Da Doi Ta Pa) - war wahrscheinlich früher mal Bergbaugebiet - mit Sicht ins Delta.





In Ha Tien übernachten wir nochmals. Hui in diesem Homestay hat es aber monströse Möbel!


 Seit zwei Tagen verliert mein Roller Öl.


M. meint, da sei wohl zuviel eingefüllt worden. Auf Grund der Foto vermutet dies auch der Vermieter. Ein Mechaniker schafft Abhilfe, wechselt das Öl und den Luftfilter, der auch Öl erwischt hat.



"Dri u dernäbe geit viel"


Hoffen wir, das Problem ist damit behoben.
Am nächsten Morgen nehmen wir die Fähre auf die Insel Phu Quoc Dieses Mal kommen die Roller mit.





Aus irgendeinem Grund hat es ein Spiegel von M.s Roller nicht überlebt und muss hier auf der Insel ersetzt werden. Für ganze 60 000 VND (ca.2.- CHF) gibt es Ersatz.
Der Transfer zur Unterkunft dauert gerade mal eine halbe Stunde. Für die nächsten 9 Tage werden wir in einer hübschen Wohnung am Meer inmitten der Fischer die Seele baumeln lassen.