Dienstag, 6. Januar 2026

Die Tage auf der Insel sind gezählt - Phu Quoc - Ha Tien - Chau Doc - Ho Chi Minh City (zum 2.)

 Noch einmal bädele - heute ist das Meer wilder...


Noch einmal auf dem Markt was Feines für den Znacht einkaufen...


Noch einmal auf dem Balkon unserer Wohnung fein Znacht essen, beobachtet vom Vollmond...


Heute Abend besucht uns ein seltener Gast: Ein Tokay Gecko (der grösste Gecko) hängt an unserer Balkondecke, der misst etwa 20cm, ein normaler Gecko etwa die Hälfte.


Am nächsten Tag heisst es früh aufstehen, damit wir die, nach unserer Erfahrung in Vietnam pünktlich abfahrende Fähre erwischen. Wir staunen über die klare Organisation, obschon weder in Englisch angeschrieben noch das Personal der Sprache mächtig ist, wir verstehen die Zeichensprache, checken uns und die Roller ein, warten vor dem Schiebetor, das sich später von Zauberhand öffnet, so dass wir auf die Fähre fahren und wirklich pünktlich abfahren können.
Die beiden orangen Überzüge sind unsere - wohlweislich montiert wegen starkem Wellengang. Sie waren schlussendlich (nach 3 Stunden Überfahrt) auch mit einer Salzkruste überzogen...


In Ha Tien haben wir endlich wieder festen Boden unter den Füssen und machen uns auf den Rädern los.


Die Fahrt geht nun wieder durch das Mekongdelta. Grün ist die Umgebung: Reisfelder, Reisfelder, Reisfelder, links von uns der Kanal, der Kamodscha und Vietnam trennt. Nächster Halt ist Ba Chuc, beim Memorial. 1978 folterten und töteten die Roten Khmer 3157 zivile Personen auf brutale Weise - wenn ich mir überlege, dass ich damals wohl behütet aufgewachsen bin...




Das stimmt doch sehr nachdenklich...
Auf der Weiterfahrt guckt von ferne ein Buddha (Asias longest Buddha Statue on a mountain) auf die Ebene, auch hier fahren Gondeln auf dem Berg!



M. in Action...


In  Chau Doc übernachten wir. Der nächste Tag wird ein Monsterprogramm. Deshalb heisst es früher ins Bett und zeitig wieder aufstehen für die über 200km nach Ho Chi Minh Town.


Kurz nach Chau Doc überqueren wir den Mekong mit einer Fähre.


Hinter dem Tor warten wir, bis es sich "Sesam öffne dich" von selber öffnet.


Auf der Fähre kann ich Helme studieren. Man vergleiche meinen mit den anderen Nussschalen...


...dieser hat sogar eine "Rossschwanz"-Aussparung.


Auch heute hat es einige Schiffe auf dem Mekong.



Lange fahren wir der kambodschanischen Grenze entlang inmitten der Reisfelder.


Der Verkehr nimmt zu, damit auch Lastwagen und mit den Lastwagen verschlechtert sich auch die Strasse. Streckenweise hat es riesige Schlaglöcher - glücklicherweise erwischen wir keines davon! Aber diese Etappe ist wirklich anstrengend, und als Tüpfli auf den i kommt am Schluss noch der Verkehr von Ho Chi Minh City...
Aber wir schaffen's auch gerade noch vor dem Regen ins Homestay. Der 1. Kreis schliesst sich nach 1308 unfallfrei gefahrenen Kilometern. Mein Roller hat unterdessen wieder angefangen zu saften und muss zum Vermieter zurück, der sofort den Mech ruft...


...nach 5 min verwirft dieser die Hände und ich erhalte ein Ersatzfahrzeug, dieses Mal in weiss.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen