Ein guter Tag beginnt mit einem feinen Frühstück. Heute mit einem japanischen Kaffee.
Für die Tage in Puerto Princesa miete ich einen Roller. Mein Ziel heute ist Talaudyong Beach, oft nur Tala Beach genannt.
Erst geht die Fahrt über die Hauptverbindung Palawans Nord - Süd, die in beiden Richtungen meist zweispurig ist.
Bis die Strasse über die Bergkette auf die Westseite abzweigt - eine schmale Betonstrasse.
Aha, das ist ein Papierbaum - so wächst Papier!
Talaudyong Beach
Je nachdem welchen Zugang man wählt, muss man bezahlen (100 PHP) oder eben nicht. Ich wähle den Weg der Fischer. Hier müsste ich lediglich fürs Parkieren bezahlen (20 PHP), die jedoch heute niemand kassieren will. Der einzige Nachteil ist der Zugang zum Beach, der bei Flut durchs Wasser führt - in Badekleidern kein Problem.
Mir scheinen die Behausungen der Fischer eher temporär zu sein.
Eigentlich ist es ein einziger Strand, dieser Abschnitt jedoch heisst Batchawan Beach.
Die Farben - schon fast kitschig!
Tolino auspacken... was wosch no meh (ussert mire bessere Hälfti 💕 - ig fröie mi uf di!)
Später fahre ich der Küstenstrasse etwas weiter entlang, mal gucken, was es weiter noch zu sehen gibt.
Danach ist die Strasse zu Ende und ich trete die Rückfahrt an. Einen Halt mache ich im Palawan Butterfly Ecological Garden und Tribal Village. Schmetterlinge, ein indigenes Dörfchen und ein Gewürz- und Kakaogarten gehören zur Anlage.
Hübsch angelegt spaziert man erst durch die Schmetterlinge, die nicht recht stillhalten und die meisten sich schon gar nicht entfalten wollen.
Die Schmetterlings"Babys".
Ausserdem halten sie ein Salzwasserkroki...
...eine Palawan Bearcat (durch eine Scheibe fotografiert)...
...Skorpione und Stabheuschrecken. Solche hatte ich mal von einer Praktikantin "geerbt" und wurde sie nicht mehr los, bis ich sie im "Börtli" der Schule frei liess. Sie sind wohl irgendwann nicht mehr aus der Winterstarre erwacht...
Danach gibt's noch eine Vorführung im Tribal Village. Gemäss Information des Guide kommt der Stamm regelmässig hier her, um ihr Kunsthandwerk im Souvenirshop zum Verkauf anzubieten. Grundsätzlich wohnen sie in den Bergen. Ob das stimmt, wage ich zu bezweifeln... Aber früher war das Gezeigte sicher lebensnotwendig.
Dieses Instrument tönt wie ein "Trümpi".
Für die Wildschweinjagt wurden lange Blasrohre benutzt.
Feuer machen mit Zunder und Feuerstein wie in der Steinzeit.
Nun geht es noch durch den Spice und Cacao Garden mit Pfeffer, Zimt, Vanille und eben Kakao und dessen Bearbeitung bis es Schokolade gibt. Das war mein Thema meiner letzten Projektwoche im Sofe "i der Schwytz" - auch etwas wehmütige Gedanken!
Am Abend ziehe ich nochmals los in die Stadt. Bei der Kathedrale ist Messe, die Strassen sind voll parkiert, auf allen Seiten der Kathedrale sind die Türen offen, Leute lauschen der Predigt.
Mein Ziel ist der Night Market am Puerto Princesa City Baywalk Park.
...da donnert eine Cebu Pacific Maschine über unsere Köpfe - bald werde ich so eine in Richtung Manila besteigen.
Und schlussendlich gehe ich mein Znacht abholen.



























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