Nochmal
einkaufen und dann geht’s in Richtung Süden. Schnell verlassen wir die
städtische Gegend, grüne Felder, Ziegenherden, dann wieder quirlige Dörfchen
mit Läden an der Hauptstrasse oder tiefe Canyons wechseln sich ab. Manchmal
steht ein teurer AMG Mercedes am Strassenrand und wenig später reiten zwei
Kinder auf einem Eselchen von der Schule nach Hause – die Unterschiede zwischen
Arm und Reich sind immens. Aber die Armen scheinen mit ihrem Leben zufrieden zu
sein, sonst sähen wir Leute betteln.
Berg
Nebo: Wem das etwas sagt, der liest entweder die Bibel oder hat in der Schule
aufgepasst. Wir besuchten den Berg auf dem Gott Moses das „gelobte Land“
zeigte, auch soll er hier gestorben sein.

Der Papst hat im 2000 diese Stätte besucht. Unweit kamen wir auch an der Quelle vorbei, bei der Moses mit seinem Stab eben diese aus dem Berg zauberte – Ain Musa.
In
Madaba bestaunten wir ein riesiges Mosaik aus dem 5. Jahrhundert, das eine
Landkarte darstellt, welche von Aegypten bis in den Norden Jordaniens reicht.
Erstaunlich, dass sie zu dieser Zeit bereits eine Vorstellung ihrer weiteren
Umgebung hatten, ohne mal darüber geflogen zu sein.
Auf dem Bild ist der Jordan mit Fischen zu sehen.
Nun sind wir in einer *-Unterkunft: Ein Zelt in der Dana Nature Reserve, ohne Strom und fliessendem Wasser, zwei Matratzen und fertig. Die Ruhe hier ist eine Wohltat nach dem ständigen Brummen des Verkehrs in Amman. Den Sundowner geniessen wir auf einem Felsen und geniessen die Ruhe. Einzig ein Gugger „stört“ die Idylle.
Nach Sonnenuntergang wird uns ein einheimisches Buffet zum Znacht serviert. Die Hauptspeise ist ein jordanisches Upside-Down Gericht mit Reis und Gemüse:
Bereits mit dem Sonnenuntergang wurde es empfindlich kalt. Wir haben unsere Skiunterwäsche bei uns, also kein Problem gegenüber anderen, welche lediglich mit Shorts bekleidet beim openair Znacht erschienen.
Am nächsten Morgen unternahmen wir eine kleine Wanderung durch das Reserve.
Weiter geht es in Richtung Süden, jetzt aber nur noch Fels- und Sandwüste. Vor Aqaba passieren wir den Zoll, einmal mehr "Welcome to Jordan" und wir sind im Zollfreigebiet. An der ersten Ampel finden sich weder Zeitungsverkäufer, Scheibenputzer noch Akrobaten, ein Tee- und Kaffeeverkäufer!

Die Stadt ist überschaubar, deshalb finden wir das Kempinksy Hotel schnell. Was für ein Unterschied gegenüber der letzten Unterkunft:
Ein paar Tage baden und relaxen sind angesagt!






















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