Wenn
das Baden im Toten Meer nicht wäre, könnte man sich in diesem Hotel fühlen wie
irgendwo anders auf dieser Welt. Allerhöchste Zeit also, wieder nach „draussen“
zu kommen. Von unter Meereshöhe…
…
bis auf die 900 m von Amman...
Soooo kalt, dass auch die Datumsanzeige spinnt ;-)
…ändert sich auch die Vegetation wieder. Die trockene Wüste
geht wieder ins saftig grüne Hochland über. Der Verkehr wird wieder dichter und
es wird gedrängelt, gehupt, extrem Pressierte preschen mit Scheinwerferlicht
links oder rechts an einem vorbei. Erstaunlich, dass wir kaum einen Unfall
gesehen haben, wohl aber viele Beulen…
Noch ein schnelles Zmittag in Amman:
Danach
geht es in Richtung Flughafen.
Wir haben die Zitrone auch ähnlich ausgepresst,
wie wir sie gefasst haben. Die Abgabe geht schnell, danach stellen wir uns in
die lange, nicht vorwärts gehende Reihe vor den Check-in Schaltern. Eigentlich
haben wir gestern per Internet eingecheckt und hätten das Gepäck nur noch abgeben
können. Aber da sind wir eben in Jordanien: Der Schalter für den Drop off steht leer, wahrscheinlich ist der Verantwortliche in der Teepause. Endlich, das
Gepäck ist auf dem Band. Doch die nächste Warteschlange steht bei der
Immigration für die Ausreise bereit. Nochmal alles durchleuchten, Männer
rechts, Frauen links. Ziemlich kompliziert, aber die Wasserfläschli lassen sie uns.
Das erstaunlichste war, wir flogen
pünktlich ab und noch erstaunlicher - das Gepäck kam auch an! Das Fliegen selber mit der Fluggesellschaft
Royal Jordanian lässt keine Wünsche offen. Der neue Airbus 321 verfügt über
ein individuelles Unterhaltungsprogramm, das man sonst nur von Langstreckenflügen kennt. Ausserdem fällt auch sofort die grössere Beinfreiheit als in anderen uns bekannten Airlines auf. Und für die knapp 3h Flug gibt es sogar ein richtiges Znacht mit drei
verschiedenen Menues. Bei der Swiss müsste man mit einem Sandwich Vorlieb
nehmen. Die Fluggesellschaft ist abgesehen vom Einchecken in Amman
weiterzuempfehlen! Schluss der Werbung!
Zum
Glück heisst unser derzeitiges Reiseziel noch nicht Schweiz. Es scheint immer
noch nicht wärmer geworden zu sein. Wir machen noch einen Stoppover in den
Vereinigten Arabischen Emiraten. Spätabends landen wir in Dubai, fassen einen
neuen Mietwagen, einen Ford Figo und fahren die 134 km nach Abu Dhabi, tagsüber
auch bis zu 32° und in der Nacht 22° - angenehm! Von hier aus soll es dann
weiter in die Wüste gehen.




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