Montag, 30. März 2026

Nacban - El Nido - Puerto Princesa - Aborlan




Noch ein Beachtag mit meinem Tolino und dann muss ich packen. Ein langer Transfer liegt vor uns (Koordinatorin und Köchin).
Ich soll ab 8:00 Uhr bereit sein, was ich auch war - werde jedoch erst um 8:45 abgeholt... Das Minibössli ist bereits bis auf einen Platz besetzt - ich bin die einzige Foreigner. Gut 350 km liegen vor uns und alles in allem dauert die Reise über 8h!


Und da war nicht einmal der Verkehr schuld: Bislipause Fahrer, Hüngerli Fahrer, Sohn vom Fahrer muss erbrechen (direkt neben mein Gepäckstück), Bislipause Grossätti, Halt beim Mechaniker und Hupe reparieren, Gast steigt aus, Hüngerli Fahrer, Gast steigt ein, Durst Auto, Bislipause alle, Gast steigt aus, Mittagessen alle, Bislipause Fahrer, Gast steigt ein, Fahrer kassiert bei allen (900 PHP pro Person für uns), Trinkpause Auto, Hüngerli Fahrer, Bislipause Grossätti...




Ich habe bisher noch kein derart fettiges Pork Adobo serviert bekommen. Ich habe ja gerne Speck, aber grad ganz ohne Fleisch zwischen dem Fett... das lassen auch meine zwei philippinischen Begleiterinnen stehen.


In Puerto Princesa steigen wir bei der Robinson Mall aus. Was für ein Kulturschock im voll klimatisierten Einkaufszentrum gegenüber dem kleinen staubigen Nacpan. Die hiesige Schule führt gerade ihre Graduation durch - alle Kinder sind festlich gekleidet und frisiert.



Hier werden wir vom Bössli des Green Lion abgeholt, das uns in gut einer halben Stunde nach Aborlan bringt, wo ich für die nächsten 3 Wochen wieder im Teaching Projekt arbeite - das heisst im Ferien Programm.
Ich residiere mit zwei Belgierinnen im Bungalow House (mit eigener Küche und einem Wohnzimmer) und habe wieder ein Einzelzimmer. Das letzte in Nacpan war 16 m2, dieses ist noch 9m2 gross. Es hat einen Schrank, einen Tisch, ein Bett und eigenes Bad. Das WLan ist auch zuverlässiger und schnell, jedoch kein Mobile Empfang.


Im Haupthaus wohnen die anderen 18 Volunteers (USA, Kanada, Japan, Dänemark, Frankreich...).


Das Meer ist vor der Haustür und der Pool ist auch nicht zu verachten.




Aber ich vermisse die lokale Bevölkerung! Hier bin ich nicht mehr mittendrin. Zwar schon in einer Community, jedoch mit all den Volunteers zusammen, mehrheitlich (sehr junge) Girls - nicht ganz das, was ich erwartet habe. Mal schauen, was der morgige Tag bringt.

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