Wadi
Musa (Moses Tal) heisst eigentlich der Ort, in dessen Nachbarschaft die alte
Stadt Petra liegt. Hier soll Moses auf einen Stein gehauen haben und eine
Quelle sei entsprungen. Wir verlassen Wadi Musa über eine wunderschöne aber
steile Bergstrasse, die es mit unseren Passstrassen aufnehmen kann. Sie ist
zuerst noch schön geteert, danach aber ziemlich staubig und löchrig.
Der Elefantenfelsen:
Ein Beduine - modern mit Pickup, das Kamel (Dromedare!) wird nur noch für Touristen benötigt - zieht ein Bewässerungsrohr. Ich lasse mich belehren: So haben scheinbar die Bauern im Emmental die Bschüttirohre mit dem Traktor von einem Hang zum anderen gefahren.
Schon
bald können wir ins das Wadi Araba schauen. Die israelische Seite heisst
Arava.
Dünenlandschaft, Felswüste und danach grüne Plantagenfelder wechseln
sich ab.
Wir
versorgen uns mit frischem Brot und Tomaten und Früchten, die unweit
herangereift waren. Nur Cola light kennen sie hier nicht ;-)
Ich sammle übrigens nebst dem obligaten Sand nun Bilder von diesen hübschen Kleinlastern, in welchen Früchte und Gemüse zu ihren Bestimmungsorten gekarrt werden.
Nach diversen Meldungen von Bloglesern und -leserinnen wie das Wetter zur Zeit in der Schweiz ist, möchte ich doch mal beweisen, wie das bei uns gemäss Anzeige der Zitrone aussieht:
Die Hitze ist trocken, also gut zu ertragen. Ich würde euch gerne ein paar Grade zum Download raufladen ;-)
Und endlich erreichen wir das Tote Meer!
Das Tote Meer hat unterdessen keinerlei Leben mehr in sich, es ist
derart versalzen, weil kaum mehr Zuflüsse das Meer speisen. Es ist schon
komisch: Ein Meer ohne jegliche Tiere, Algen, Schiffe… Es sieht tatsächlich
leblos aus. Der Wasserspiegel sinkt stetig weiter, manchmal bis zu 1m pro Jahr,
rund ein Drittel des Sees ist bereits verlandet! Die Grösse kommt uns eher vor
wie ein See, der Genfersee vielleicht. Das westliche israelische Ufer ist
nämlich gut zu erkennen. Wir befinden uns unterdessen 423 m unter dem
Meeresspiegel und sind damit am tiefsten Punkt dieser Erde angelangt! Die Luft
enthält deshalb mehr Sauerstoff, man befindet sich weiter weg von der Sonne und
muss dadurch weniger Sonnencreme einstreichen. Das Baden hat wirklich seinen
Reiz! Aber aufpassen muss man enorm, dass dieses hochkonzentrierte Wasser nicht
in die Augen oder Atemwege kommt. In der Lunge kann es den Tod bedeuten! Wir
fühlen uns richtig schwerelos!
Einige Facts zum Toten Meer:
Was
für eine Blütenpracht entstehen kann, wenn man wässert zeigt die Hotelanlage:
Der
Sonnenuntergang hinter dem israelischen Horizont ist traumhaft.



























Inhalt und Form: cool! :-)
AntwortenLöschenDanke!
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