Der heutige Besuch gilt der Salzkathedrale in Zipaquirá. Wir gehen das Risiko ein, loszufahren, obschon unsere Autonummer ungerade endet und heute ein ungerader Tag ist, was heisst, dass wir ab 15.00 Uhr nicht mehr fahren dürfen.
Blick auf die Stadt
Die Catedral des Sal ist eine katholische Kirche, welche in einem Salz-Bergwerkstollen hinein gebaut wurde. Heute ist sie eine Touristenattraktion mit vielen zusätzlichen Vergnügungsmöglichkeiten, wie sie KolumbianerInnen lieben.
Viele der Skulpturen sind aus Salz und Marmor, viele Künstler konnten sich ausleben. Mit der Beleuchtung und passender Musik entstanden mystische, aber auch religiöse Eindrücke. Wenn man beachtet, dass man sich dabei bis zu 180 m unter dem Boden befindet...
Sogar ein Tannenbaum steht noch in einer Nische.
Gefundene Kristalle werden in einer anderen Nische hinter Glas ausgestellt.
Der Besuch der Kathedrale dauerte etwas länger als erwartet und wir sind mit der ungeraden Autonummer noch nach 15.00 Uhr unterwegs, inmitten von geraden Nummern. Erstaunlich, wie viel Verkehr es immer noch hat, ohne die ungeraden Nummern. Wenn diese noch dabei gewesen wären, der Kollaps wäre vorprogrammiert. Von Lockdown keine Spur mehr. Aber wie kommen wir zurück in unsere Unterkunft ohne saftige Busse? An der Polizeikontrolle konnten wir uns dank weisem Vorausschauen, Spurwechsel und "Verstecken" neben einem Lastwagen umgehen. Gerade mal noch gut gegangen. Eine ganze Stunde zu lange unterwegs, aber wir kamen bussefrei durch!
Und übrigens wir haben heute das Resultat des Covid Testes erhalten, wir sind beide negativ. Der Einreise nach Ecuador und Galapagos steht nichts mehr im Weg - ausser einer komplizierten Person an der Grenze...
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