Nebst der Tour von gestern nach Pinzon haben wir beim gleichen Büro auch die Fähre von Santa Cruz nach Isabela gebucht, welche um 7.00 Uhr fährt. Wir stehen da, pünktlich wie es sich für Schweizer gehört, aber: Wir stehen auf keiner Passagierliste! Da ist absolut nichts zu machen. Das Schiff ist voll, kein weiteres fährt. Nach diversen Telefonaten von Leuten, die uns helfen wollen, erfahren wir, dass für unserer Fähre zu wenig Leute gebucht haben und sie deshalb gar nicht gefahren ist. Der Gang zum Office bestätigt den Fact. Sie versprechen, dass wir die Nachmittagsfähre erhalten, alles kein Problem. Als Kompensation wollen sie uns auf Isabela den Ausflug zum Vulkan Negro schenken. Akzeptiert.
Bis die nächste Fähre fährt gehen wir nochmal zum Hafen und gucken, was für Tiere heute da sind.
Jetzt noch Hafengebühr bezahlen, Taxiboot bezahlen und los geht's endlich.
Die 2-stündige Fahrt war eine Tortur, der Captain fuhr schnell, das Schiff knallte immer wieder auf die Wellen nieder. Und wir sassen seitwärts und konnten uns an nichts festhalten.
Puerto Villamil auf der Insel Isabela ist ein schmuckes kleines Örtchen, in dem die Zeit stehen geblieben scheint. Jeder kennt jeden und grüsst freundlich. Masken tragen hier nur wenige, nur in Innenräumen und Autos. Wir wohnen hier bei einem Deutschen, der mit einer Einheimischen verheiratet ist. Er gibt uns viiiiiele Tipps, ist selber auch froh, mal wieder Gäste zu haben, mit denen er Deutsch sprechen kann. Auch organisiert uns seine Frau alle Touren und Fähren, die wir benötigen.
Puerto Villamil:
Das Familienvelo mit selbst gebasteltem Kindersitz.
Einer ist heute da.
Puerto Villamils Hafen ist bekannt für einfache Tierbeobachtungen. Da ist zum Beispiel die Concha de Perla (Perlmuschel), ein für Boote abgesperrter Teil des Hafens, in dem man auch schnorcheln kann.
Bei den Anlegestegen selber sind auch viele Tiere zu beobachten.


































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