Samstag, 23. Januar 2021

Galapagagos - Baltra - Santa Cruz

Es war schon der Traum meiner verstorbenen Mutter, Galapagos zu besuchen. Und ich darf das jetzt in einer zwar seeeehr besonderen Zeit selber erleben. Der Papierkrieg hat sicher wegen Corona noch zugenommen und hat uns wohl gut einen Tag Arbeit in Anspruch genommen.
Alles in allem hat aber alles geklappt und wir können erst nach Ecuador Guayaquil und danach nach Baltra auf den Galapagos Inseln fliegen. Das Flugzeug Bogotá - Guayaquil ist nur mit ca.10% ausgelastet!


Der Anflug auf Baltra mit dem internationalen Flughafen, der Nachbarinsel von Santa Cruz, wo wir die ersten Tage verbringen werden:



Willkommen auf Galapagos!


Der erste Transfer mit dem Bus kostet pro Person 5 US$ (Ecuador hat keine eigene Währung!) für 10 min Fahrt. Danach eine kurze Überfahrt mit der Fähre für 1 US$ pro Person, und schlussendlich wiederum für 5 US$ eine Fahrt mit dem klapprigen Bus über die ganze Insel Santa Cruz, was immerhin fast 50 min dauert. Hmm irgendwie kein Verhältnis...


Erst geht es durch das Trockengebiet auf der einen Seite des Hügels...



....danach wird es üppig grün und regnet sogar auf der anderen Seite der Insel, wo auch der Hauptort Puerto Ayora liegt, wo wir eine Wohnung gemietet haben.



Ein neues Verkehrsschild - Achtung Schildkröten. Und wir sehen tatsächlich die ersten Kolosse auf einer Wiese neben der Strasse. Leider ist die Fahrt im Bus nicht so praktisch fürs fotografieren wie mit dem Mietwagen, weil man nicht einfach halten und Bilder schiessen kann.


Puerto Ayora




Im Hafenstädtchen ist es seit Corona ruhig geworden. Es gibt viele leer stehende Geschäftshäuser, geschlossene Hotels, Restaurants und Souvenirläden, Touristen gibt es nur wenige, vor allem EcuatorianerInnen sind unterwegs. Aber die Preise sind immer noch ziemlich hoch und die Leistung lässt manchmal zu wünschen übrig. Heute wollten wir eine Depot Petflasche in den Laden zurück bringen. Wollte doch die Frau die Quittung vom Kauf sehen, sonst gebe es kein Geld. Wir überliessen ihr die Flaschen gratis.


Das Frischwarenangebot ist beschränkt, Fleisch gibt es vorwiegend gefrorenes und in Riesenmengen. Dafür viele Konserven und Teigwaren aus dem Riesensack.





Die hiesigen Taxis sind Pickups. Sie haben wenig zu tun. Ausserdem ist das Dorf in unseren Augen nicht gross und alles kann zu Fuss erreicht werden. Ich weiss schon, warum viele Einheimische derart dick sind.



Unten im Hafen wagen sich viele Tiere in die Nähe der Menschen. Wenn die Fischer ihren Fang ausnehmen fällt hin und wieder was in den einen Schnabel oder in die andere Schnauze.





Oder die Menschen habe soooo bequeme Einrichtungen, auf denen sich gut ruhen lässt.






Im Hafenwasser tummeln sich 50 cm Haifische, Seelöwen und sogar eine Meeresschildkröte.



Auf den schwarzen Vulkanfelsen leuchten die roten Krabben.




Meeresechsen kleine und grosse liegen in der Abendsonne auf den noch warmen Steinen oder auch einfach auf dem Gehweg.













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