Sonntag, 28. März 2021

Die Hauptstadt Santo Domingo

Wir erreichen die Hauptstadt der Dominikanischen Republik in der Rushhour.



Unsere Wohnung, wiederum ein Airbnb, ist so neu, dass der Gasherd noch nicht in Betrieb genommen wurde und wir als Alternative auf dem Waffeleisen unser Poulet braten müssen.


Auf dem Weg in die Altstadt passieren wir den Palacio National - den Sitz der dominikanischen Regierung.


Weiter geht's durchs Quartier, in dem auch viele andere Regierungsgebäude, Parteisitze, Polizeigebäude stehen und schmucke kleine Kolonialhäuser.



Im Parque de la Independencia befinden sich die Büsten der Freiheitskämpfer und im Hintergrund ist das  Conde-Stadttor über dem die Nationalflagge weht. Hier wurde im 1844 die Unabhängigkeit proklamiert. Davor der kleine Kreis ist der Kilometer 0, von wo aus alle Städte des Landes vermessen sind.


In der Mitte des Parks steht der Altar de La Patria, das Mausoleum für die drei Freiheitshelden Juan Pablo Duarte, Ramón Mella und Francisco Sánchez.




Anschliessend an den Park beginnt die Fussgängerzone, die Calle El Conde.








Die etwas andere Heladeria - mit Glacestängeln:


Souvenirs - aber kaum Touristen, die sie kaufen.


Parque Colón mit der Kolumbus Statue und dahinter die Kathedrale.





Der Palacio de Borgellá:


Noch ein Stückchen weiter geht's durch die Fussgängerzone bis zu den Festungsgebäuden am Ufer des Rio Ozama.




Fachmännisch reparierte Stossstange - war da ein Schneider am Werk?


Eigentlich hat die Stadtgründung auf der anderen Seite des Flusses begonnen. Der Bruder von Kolumbus, Bartolomé baute im 15. Jahrhundert die Siedlung La Nueva Isabela, nachdem die allererste Siedlung Isabela im Norden aufgegeben wurde. Weil ein Wirbelsturm die Holzhütten zerstörte, begann man auf der Westseite des Flusses mit dem Städtebau, dem heutige Santo Domingo de Guzmán.
 



Der Plaza España mit dem Alcázar de Colón, im 16. Jahrhundert für den Vizekönig Diego Colón (Sohn von Christoph Kolumbus) erbaute Palast.


Das Casa del Cordón soll das älteste Steingebäude der Stadt sein, erbaut ursprünglich für den Gouverneur von Jamaica.


Die Ruinen des Klosters San Francisco, ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert.



Am Malecón stehen die auffälligen zwei Obelisken, der eine ist der Macho und der andere der Hembra.



Eines haben wir in der kurzen Zeit, in der wir hier unterwegs sind gemerkt, den Abfall hat die Regierung nicht im Griff. Hier bedienen sich die Stadttauben, die wohl normalerweise ihre Nahrung von den Touristen erhalten, coronabedingt zur Zeit aber ausbleiben. Und beim Einkaufen werden sogar die Petflaschen einzeln in Plastiksäckli verpackt, wenn man nicht gerade aufpasst!







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