Medellín wird auch Stadt des ewigen Frühlings genannt, da die Temperaturen durchs ganze Jahr gemässigt sind. Für uns heisst das, am Abend eine Jacke anziehen, wir sind ja unterdessen auf ca 1500 müM und nicht mehr am Meer.
Das Stadtzentrum liegt in einem Kessel, rund herum an den Berghängen sind die informellen Siedlungen, die mit modernen Seilbahnen erschlossen sind. Mit allen Vororten zählt die Metropole ca. 3.9 Mio Einwohner, die zweitgrösste nach Bogotá.
Sogar hoch oben an den Hängen finden sich Wolkenkratzer.
Während der Verkehr im Talboden links und rechts vom Fluss Medellín teilweise in bis zu 6 Spuren in einer Fahrtrichtung fliesst oder eben manchmal staut, gibt es für die Fussgänger auch ein einfaches Metronetz.
Sogar eine Strassenbahn fährt im Zentrum und natürlich jede Menge Busse, Taxis, Motorräder.
...Kleidergasse, Motorrad-Reparatur Strasse, Schreinerstrasse, Metallbauerstrasse, ja sogar bei der Lastwagen-Reparatur Strasse sind wir vorbeigekommen.
Auf dem Cerro Nutibara können wir ein kleines Museum besuchen mit einem Modell der Stadt, da sieht man die riesige Ausdehnung!
Ein paar alte Kolonialhäuser sind zu besichtigen.
Ausserdem hat man wunderbare Aussicht auf die Stadt. Weil es heute ziemlich heiss ist, sind die Bilder halt etwas dunstig geraten.
Durch den Parque de las Esculturas spazieren wir zurück in die Stadt.
Aha...
Im Zentrum besuchen wir den Parque San Antonio mit der Skulptur "Pájaro de Paz" (Friedensvogel) des kolumbianischen Künstlers Fernando Botero.
Und dies ist eigentlich eine Kopie, denn das Original wurde 1995 bei einem terroristischen Anschlag fast vollständig zerstört.
Weiter geht es zum Plaza Botero, wo, wie es der Name schon sagt, 23 Skulpturen wiederum von Botero zu sehen sind.
Weitere Eindrücke vom Spaziergang:
Zurück geht es in das Quartier, in dem unsere Wohnung liegt, Laureles, ein sauberes Mittelstand Quartier.
Wenn man bedenkt, welche Unterschiede der Quartiere in Medellín vorherrschen... Wir haben hier nicht alle Quartiere mit Fotos dokumentiert. Wir sind über eine verkotete, verschmutzte Fussgängerüberführung und durch Strassen spaziert, in denen die Abfallhändler hausen... da ist es besser, man nimmt die Wertsachen (Föteler oder Handy) schon gar nicht aus der unscheinbaren Stofftasche raus... = Selbstschutz
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