Wir verlassen Medellín über die Via las Palmas, die ihren Namen wirklich verdient.
Die letzten Malereien an den Stützen der Metro.
Ein kleiner Abstecher führt zu einer weiteren Touristenattraktion, nach Guatapé. Als erstes sticht der grosse Fels ins Auge, der Pietra del Peñol, ein Granitmonolit, der mit einer Treppe bestiegen werden kann. Gemäss oberstem Tritt sollen es 675 Tritte sein, danach kann man aber noch einen kleinen Turm hochsteigen, so kommt man wohl auf ca. 700 Tritte. Die Zeit für die Besteigung wird mit 45 min angegeben, die Schweizer brauchten ohne zu hetzen gerade mal eine Viertelstunde.
Das Dorf Guatapé heisst die Besucher willkommen:
Die Häuser sind farbig, viele Häusersockel sind mit ebenfalls farbigen Reliefs verziert.
Die Fahrt geht weiter nach Doradal, touristisch nicht wirklich interessant, aber halt ein Stopover unterwegs nach Bogotá. Die Hauptstrasse:
Einzig das Quartier La Aldea, in dem sich unsere Wohnung befindet ist eine kleine Oase, man fühlt sich nach Griechenland versetzt.
Doradal liegt am Rio Magdalena, dem wir natürlich auch einen Besuch abstatten wollen. Am Puerto Triunfo kann man sogar einen Turm besteigen (gratis) von dem aus man eine super Aussicht hat.
2 Kilometer von Doradal entfernt liegt die ursprünglich Pablo Escobar gehörende Hacienda Nápoles, die heute ein Vergnügungspark ist, der Parque Temático Hacienda Nápoles. Einzig die exotischen Tiere sind Überbleibsel von Escobars Besitz, die Nilpferde sind teilweise bereits in den Rio Magdalena gezogen, wo sie zur Zeit auch die internationale Presse auf sich aufmerksam gemacht haben, von wegen biologischem Gleichgewicht und so. Wir sind aber am Besuch nicht interessiert, haben wir doch Nilpferde, Zebras und Giraffen in freier Wildbahn beobachten können.
Die nächste Etappe ist dann auch schon die letzte. Auf einer gut ausgebauten Autobahn geht es in die Berge, es wird kälter, nebliger, der höchste Punkt liegt auf 2700 müM.
Zurück in Bogotá müssen wir sofort Sandalen und Shorts mit Turnschuhen und Jeans plus einer Windjacke tauschen, es ist gerade mal 14° als wir ankommen. Brrrrr, Vorgeschmack auf die Rückkehr in die Schweiz......
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