Montag, 1. Februar 2021

Mit dem Mietvelo unterwegs

Einen Tag mieten wir ein Mountainbike.


Erst fahren wir der Küste entlang zur Muro de las Làgrimas. Die Pisten bestehen vor allem aus Sand (huch - sehr mühsam) oder Lavagravel.



Poza de las Diablas

Der Friedhof von Puerto Villamil.

Alles super angeschrieben, damit sich auch niemand verfahren/verlaufen kann.

Poza Verdes



Eine weitere Poza.


Die Meeresechsen faszinieren immer wieder und hier hat es eine grosse Anzahl gut getarnt auf den Lavafelsen oder auch auf der Piste.



Und da sind sie, die ersten Elefantenschildkröten mitten auf unserer Strasse. Riesenkolosse. Sobald sie sich gestört fühlen, ziehen sie schnell ihren Kopf in den Panzer.







Während wir mit Fotografieren und Videoaufnahmen beschäftigt sind, fährt eine Polizeistreife heran. Sie wollen sich mit der Riesenschildkröte fotografieren lassen, auch wie sie das massige schwere Tier von der Strasse hieven.

Einige Stufen führen auf einen ersten Aussichtspunkt «Mirador Cerro Orchilla». Die Bäume sind voller Flechten von der Meeresfeuchtigkeit.




Die Strasse endet bei der «Muro de las Làgrimas» - Mauer der Tränen. Nachdem die Amis ihren Stützpunkt aus dem 2. Weltkrieg verlassen hatten, nutzten die Ecuadorianer die Gebäude von 1946 - 1959 als Gefängnis. Um die Gefangenen zu beschäftigen, liess man sie eine (sinnlose) Mauer erstellen, bei deren Bau viele Häftlinge starben.



Eine kleine Art von Baumwolle.


Der Aussichtspunkt liegt auf 140 müM mit Blick auf Puerto Villamil.

Auch hier hat es Lavatunels, der «Tùnel del Estero» und am Playa del Amor viiiiiiele Meeresechsen.










Ein Felsen voller Jungtiere, die sind noch schwarz und auf den schwarzen Lava-Felsen gut getarnt.

Wieder zurück im Dorf fahren wir noch zur Schildkrötenstation und zur etwas weiter gelegenen Salzlagune. Dort treffen wir gerade mal zwei Pelikane. Besser als gar keine!


Bei der Schildkrötenstation ist es ruhig, niemanden interessiert unser Besuch. Der Eintritt ist gratis und ein kleiner Rundgang entlang der grossen Gehege ist gekennzeichnet. Bei den Gehegen sind jeweils Alter, Anzahl und die farbliche Kennzeichnung notiert. Zu den kleinen, jährigen Tieren, die ca. 10 cm messen, können wir nicht ran gehen. Die ausgewachsenen Tiere werden bis zu 290 kg schwer, kein Wunder also, dass die Polizisten Mühe hatten sie wegzutragen. Sie können bis über 150 jährig werden. Eine wurde 176 jährig. Wenn wir diese Aufzucht hier sehen, muss man nicht Angst haben, dass die Tiere aussterben.





Weiter geht es danach noch zum Flughafen. Das Gebäude ist leer, so dass wir sogar mit dem Velo durchfahren können bis zur Piste. Da stehen drei Flugzeuge, keines scheint mehr flugfähig zu sein.





Zu diesem Flugzeug gibt es eine (wahre) Action Story: Am 9. Januar Abends ist dieses Flugzeug nämlich ohne Landeerlaubnis auf Isabela gelandet. Als die Behörden schauen wollten, wer das war, hatte die Besatzung das Flugzeug bereits verlassen und war unauffindbar! Die Immatrikulation war gefälscht. Sie scheinen die Luft aus den Pneus gelassen zu haben, damit das Flugzeug nicht wieder starten kann. DAS wäre Stoff für einen Krimi! 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen