Montag, 30. Dezember 2024

Volcano Santa Maria - 3810 müM.

Heute gibt's früh Tagwache, wir wollen auf den Santa Maria steigen, um den aktiven Vulkan Santiaguito zu beobachten.
Ein Uber bringt uns zum Startpunkt der Wanderung pünktlich zur Dämmerung, so dass man grad nicht mit Lampe los marschieren muss.


Start ist auf 2460 müM. und 1240 Höhenmeter liegen vor uns mit bis zu 60% Steigung, das heisst die Luft wird immer dünner werden...


Erst passieren wir einige Gemüsefelder, bevor dann die üppige Vegetation beginnt. Der Weg ist nass, rutschig und sehr pflotschig, zum Glück haben wir unsere Wanderstöcke dabei - auf 4 Beinen geht's besser!







Zwischendurch gibt der Wald sogar den Blick auf Xela frei.


Die 60% Steigung sind nicht ganz ohne - nass, rutschig, grosse Stufen...



Was uns auch nicht so gefällt ist der Nebel, der uns bald umgibt.



Die letzten Höhenmeter sind wirklich anstrengend, die dünne Luft macht zu schaffen und immer wieder müssen wir ein Pöiseli einschalten. Aber schlussendlich nach gut 3 h erreichen wir den Gipfel.


Der Nebel verdeckt den Santiaguito, aber in Richtung Atitlan und Fuego öffnet sich doch kurz ein Fenster.



Auf 3810 müM.!


Ganz schlimm ist die Abfallsituation am Berg - siehe vorne im Bild. Den ganzen Weg auf den Gipfel hat es jede Menge Müll und auch auf dem Gipfel lassen viele Campierende ihren Abfall einfach liegen!


Der Santa Maria wird häufig von der lokalen Bevölkerung aufgesucht, wir vermuten, der Abfall ist von ihnen. Es gibt auch eine Opferstätte auf dem Gipfel.


Uns so warten wir, dass der Nebel sich auflöst, damit wir den Santaguito nicht nur hören, sondern auch sehen können.




...beobachte dabei die Vögel...



Aber nach 1 1/2 h immer noch keine Sicht - schade! So bleibt uns noch der Abstieg.



Weiter unten schaffen es doch ein paar Sonnenstrahlen durch den Nebel.






Im Dorf angekommen suchen wir uns die Bushaltestelle und fahren mit dem Chickenbus in die Stadt zurück.


Unterwegs entdecken wir eine öffentliche Waschstelle.


Jetzt aber unter die Dusche und die verspritzten Kleider in die Waschmaschine! In dem Pflotsch hat unsere Ausrüstung toll gelitten!

Sonntag, 29. Dezember 2024

Xela

Ausgeschlafen und gut erholt schauen wir uns Xela an. Es liegt in einem hügeligen Kessel umgeben von Vulkanen auf  2234 müM. Die Strassen sind wie in Antigua in der Altstadt gepflästert und die Häuser farbig, jedoch meist weniger gepflegt. Der Tourismus steckt noch in Kinderschuhen - Insidertipp eben!
Ausserdem ist es auf dieser Höhe ziemlich kälter, Jacke gehört zur Standardausrüstung!



Puente de Piedra




alte Tortilleria

neue Tortilleria


Marktstrasse




renovierte und alte Gebäude


Xela Fahne - ähnlich derjenigen von Frankreich - ausser dem Zeichen in der Mitte.


Mercado las Flores





Iglesia al Calvario


Teatro Municipal de Quetzaltenango


Cementerio General






Im Zentrum rund um den Parque America finden sich grössere Gebäude, wie hier die Municipalidad de Quetzaltenango....


das Museo Historia Natural Quetzaltenango Guatemala...


...die Catedral del Espiritu Santo...


..und in der Parkmitte hat es ein paar imposante Monumente...



...viele Tauben...


...und diverse Stände fürs kleine Hüngerchen.




Touristenzüglein


Ersatzteillager in der "Automeile".


Autofriedhof neben unserem Apartementblock - bei uns wäre das schon ein Museum.