Heute gibt's früh Tagwache, wir wollen auf den Santa Maria steigen, um den aktiven Vulkan Santiaguito zu beobachten.
Ein Uber bringt uns zum Startpunkt der Wanderung pünktlich zur Dämmerung, so dass man grad nicht mit Lampe los marschieren muss.
Start ist auf 2460 müM. und 1240 Höhenmeter liegen vor uns mit bis zu 60% Steigung, das heisst die Luft wird immer dünner werden...
Erst passieren wir einige Gemüsefelder, bevor dann die üppige Vegetation beginnt. Der Weg ist nass, rutschig und sehr pflotschig, zum Glück haben wir unsere Wanderstöcke dabei - auf 4 Beinen geht's besser!
Zwischendurch gibt der Wald sogar den Blick auf Xela frei.
Die 60% Steigung sind nicht ganz ohne - nass, rutschig, grosse Stufen...
Was uns auch nicht so gefällt ist der Nebel, der uns bald umgibt.
Die letzten Höhenmeter sind wirklich anstrengend, die dünne Luft macht zu schaffen und immer wieder müssen wir ein Pöiseli einschalten. Aber schlussendlich nach gut 3 h erreichen wir den Gipfel.
Der Nebel verdeckt den Santiaguito, aber in Richtung Atitlan und Fuego öffnet sich doch kurz ein Fenster.
Auf 3810 müM.!
Ganz schlimm ist die Abfallsituation am Berg - siehe vorne im Bild. Den ganzen Weg auf den Gipfel hat es jede Menge Müll und auch auf dem Gipfel lassen viele Campierende ihren Abfall einfach liegen!
Uns so warten wir, dass der Nebel sich auflöst, damit wir den Santaguito nicht nur hören, sondern auch sehen können.
...beobachte dabei die Vögel...
Weiter unten schaffen es doch ein paar Sonnenstrahlen durch den Nebel.
Im Dorf angekommen suchen wir uns die Bushaltestelle und fahren mit dem Chickenbus in die Stadt zurück.
Jetzt aber unter die Dusche und die verspritzten Kleider in die Waschmaschine! In dem Pflotsch hat unsere Ausrüstung toll gelitten!














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