Dienstag, 24. Dezember 2024

Nariz del Indio am Lake Atitlan

Heute Morgen begrüsst uns blauer Himmel, aber es ist auf dieser Höhe doch noch recht frisch und ein Jäggli ist noch nötig. Von unserer Terrasse zeigen sich die beiden erloschenen Vulkane Atitlan und Toliman.


Im Hafen buchen wir ein Lancha, das sind die öffentlichen Transferboote, die alle Orte am See bedienen, und fahren nach San Juan.




In San Juan ist vor allem La Calle de las Sombrillas...







...und La Calle de los Sombreros sehenswert.






Wir wandern weiter zum ersten Aussichtspunkt dem Mirador Kaqasiiwaan. Viele lokale Reisende haben ihre liebe Mühe mit ihrer nicht vorhandenen Fitness und den schlechten Schuhen, die paar Höhenmeter zu überwinden. Die Aussicht auf den See mit Posingmöglichkeiten entschädigt die ausgestandenen Strapazen.






San Juan, im Hintergrund Vulkane San Pedro und hinten Atitlan.


Im Gegensatz zu den lokalen Reisenden geht es für uns weiter den Hang hoch. Es wird immer steiler, unsere Stöcke tun einen guten Dienst! Immer wieder offenbart uns ein wunderschöner Ausblick auf den See. Sogar hier an diesen steilen Hängen wird Mais und in grossen Mengen Kaffee angebaut. Das bedeutet sehr beschwerliche Arbeit - ob der Kaffeebauer dafür auch finanziell auf seine Kosten kommt, wage ich zu bezweifeln.












Zum Glück nur für kurze Zeit wird der gewählte Pfad immer schmaler, bis er schlussendlich ganz verschwindet. Wir steigen sorgfältig im rutschigen sandigen Gelände durch die Kaffeeplantage senkrecht hinauf - ein Zurück ist nicht möglich, zu rutschig und zu gefährlich - zum Glück auch hier haben wir die Stöcke bei uns! Dank Komoot App finden wir schlussendlich einen neuen Pfad, der uns zwar auf Umwegen, aber doch zum Ziel, der Nariz del Indio führt.







In unserem Rücken liegt das Städtchen Santa Clara de la Luna. Uns fällt sofort der fotogene farbige Friedhof auf - zum Glück ist auch die Kamera mit dem guten Zoom dabei.



Und hier wäre der ursprünglich geplante Pfad hoch gekommen - über das Leiterchen und dieses Loch...



Und weiter wäre unsere Runde hier durch gegangen:


M. wäre über dieses Hindernis weiter gewandert, ich ziehe nach der bisherigen Erfahrung des Aufstiegs und dem Wissen, dass die letzte Lancha in drei Stunden abfährt, den sicheren Abstieg über die gleiche Route vor. Ich bin natürlich froh, geht es nach meinem Kopf weiter - wer weiss, wie oft wir vor sich auflösenden Wegen gestanden wären und hätten umkehren müssen...
Schlussendlich schaffen wir es auf das zweitletzte Lancha und sind kurz bevor es dunkel wird wieder in unserer Unterkunft!



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